Bild folgtKI-generierte IllustrationJacobaea aquatica
Auch bekannt als: Jacobaea aquatica
45
Arten
interagieren
47
Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Schon von weitem fällt das Wasser-Greiskraut (Jacobaea aquatica) durch seine leuchtend gelben Korbblüten und die tief fiederteiligen (eingeschnittenen) Blätter auf. Für deinen Naturgarten ist diese Pflanze ein echter Gewinn, da sie spezialisierte Lebensräume wie Sumpfzonen bereichert. Besonders wertvoll ist sie als Raupenfutter für den Braunen Bär (Arctia caja) und als Nektarquelle für Schmetterlinge wie den Kleinen Fuchs (Aglais urticae). Mit einer Wuchshöhe von genau 0.35 m passt sie wunderbar an Teichränder oder in feuchte Beete. Wenn du einen nassen Fleck im Garten hast, den du ökologisch aufwerten möchtest, liegst du mit dieser heimischen Schönheit genau richtig.
Kompakter Sumpf-Spezialist und lebenswichtige Raupennahrung für den Braunen Bär.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Wasser-Greiskraut eine wichtige Tankstelle für Wildbienen wie die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) und die Gewöhnliche Bindensandbiene (Halictus tumulorum). Auch die Dunkelgrüne Schmalbiene (Lasioglossum nitidulum) profitiert von dem Nektarangebot im Hochsommer. Schmetterlingsfreunde können den Kleinen Feuerfalter (Lycaena phlaeas) und den Kleinen Fuchs (Aglais urticae) beim Blütenbesuch beobachten. Besonders kritisch ist die Art für den Braunen Bär (Arctia caja), dessen Raupen auf die Pflanze angewiesen sind. Die leichten Samen (0.343 mg) dienen zudem als Ausbreitungseinheit für neue Standorte.
Das Wasser-Greiskraut ist nicht kindersicher und wird als giftig eingestuft. Trage bei Gartenarbeiten vorsichtshalber Handschuhe und achte darauf, dass weder Kinder noch Haustiere Teile der Pflanze verzehren. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere bitte sofort den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.352 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 7), damit die Pflanze kräftig blüht.
Der Boden muss dauerhaft feucht bis nass sein (Feuchtezahl 8) – ideal ist eine Sumpfzone oder ein Teichrand.
Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer, Nährstoffzahl 5) ohne zusätzliche Düngung ist völlig ausreichend.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) ein.
Achte auf die Wuchshöhe von 0.35 m und lasse genug Platz zu wuchernden Nachbarn.
Eine Vermehrung erfolgt meist von selbst durch die leichten Samen, die der Wind weit trägt.
Schneide die Stängel erst im Frühjahr zurück, um Insekten einen Überwinterungsplatz zu bieten.
Gute Partnerin: Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) – beide teilen die Liebe zu nassen Füßen und blühen zeitversetzt.
Das Wasser-Greiskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in feuchten Regionen Mitteleuropas heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind Sumpf- und Feuchtwiesen sowie Grabenränder, die eine hohe Bodenfeuchte aufweisen. Als krautige, nicht verholzte Pflanze erreicht sie eine kompakte Höhe von 0.35 m. Unverwechselbar machen sie ihre breitblättrigen Grundblätter und die mäßig warmen Standortansprüche. Sie bevorzugt neutrale bis schwach saure Bodenverhältnisse und ist perfekt an wechselnde Wasserstände angepasst.
3 Videos zu Wasser-Greiskraut



41 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →