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Astilbe japonica
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Arten
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dokumentiert
Mit ihren fedrigen, pyramidenförmigen Blütenrispen in Weiß oder zartem Rosa fällt die Japanische Prachtspiere sofort auf. Sie ist eine wertvolle Staude für schattige Gartenbereiche, die Feuchtigkeit lieben. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren insbesondere seltene Schmetterlinge wie der Alpen-Apollo (Parnassius phoebus) und der Arktische Perlmuttfalter (Boloria tritonia) von ihrem Nektarangebot. Da sie eine Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (Bodenpilze, die Nährstoffe gegen Kohlenhydrate tauschen) eingeht, verbessert sie die Bodenstruktur nachhaltig. Wenn Du eine robuste Pflanze für feuchte Senken suchst, die auch spezialisierten Faltern hilft, liegst Du hier genau richtig.
Feuchtigkeitsliebende Schattenkönigin und Magnet für seltene Apollofalter.
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Die ökologische Bedeutung der Japanischen Prachtspiere liegt vor allem in ihrer Funktion als Nektarquelle für hochspezialisierte Gebirgs- und Kaltzeitrelikte unter den Faltern. Bestäubungsdaten zeigen, dass der Alpen-Apollo (Parnassius phoebus) und der Arktische Perlmuttfalter (Boloria tritonia) die Pflanze gezielt ansteuern. Durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) ist die Pflanze eng in das unterirdische Netzwerk des Gartens eingebunden und fördert die mikrobielle Vielfalt im Boden. In naturnahen Gärten bietet ihr dichtes Blattwerk zudem Schutz für Amphibien und bodennah lebende Insekten, die auf ein kühles Kleinklima angewiesen sind.
In Bezug auf die Gartensicherheit wird die Japanische Prachtspiere als nicht kindersicher eingestuft. Es ist ratsam, darauf zu achten, dass keine Pflanzenteile von Kleinkindern verschluckt werden. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Arten besteht aufgrund der charakteristischen Blütenrispen und der farnähnlichen Blätter jedoch kaum.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Die Japanische Prachtspiere (Astilbe japonica) gehört zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) innerhalb der Ordnung der Steinbrechartigen. Obwohl ihr Name auf eine ferne Herkunft deutet, wird sie in unserer Region in Deutschland und Österreich als heimisch geführt. Sie besiedelt bevorzugt Standorte mit hoher Luftfeuchtigkeit und gleichmäßig feuchten Böden. Morphologisch besticht sie durch ihre doppelt gefiederten Blätter, die an Farne erinnern, und einen horstigen Wuchs (Wuchs in dichten Büscheln ohne Ausläufer).
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•pollinator_interactions
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.