Bild folgtKI-generierte IllustrationJasione laevis subsp. laevis
Auch bekannt als: Jasione laevis subsp. laevis
An ihren markanten, strahlend blauen Blütenköpfchen lässt sich die Ausdauernde Jasione (Jasione laevis subsp. laevis) sofort erkennen. Diese filigrane Staude ist ein echter Schatz für Liebhaber naturnaher Gärten, da sie als gefährdete Art der Roten Liste (Stufe 3) dringend geschützte Rückzugsorte benötigt. Sie besetzt Nischen auf mageren Standorten, die viele moderne Gartenpflanzen meiden würden. Mit ihrer Hilfe förderst du die biologische Vielfalt in deinem Garten auf ganz besondere Weise, da du eine seltene, einheimische Art bewahrst. Wenn du ihr den passenden Platz gibst, wirst du mit einer zuverlässigen Blüte belohnt. Ein Muss für jeden, der Moore oder Heidelandschaften im Kleinen nachahmen möchte.
Blaues Wunder für saure Böden: Schütze eine gefährdete Schönheit im eigenen Garten.
Obwohl keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, spielt die Ausdauernde Jasione als gefährdete Art der Roten Liste eine zentrale Rolle im Ökosystem. Durch ihre Vorliebe für saure Böden besetzt sie ökologische Nischen, die für die regionale Biodiversität entscheidend sind. Ihre Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 0,0514 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Dies ist eine wichtige Strategie, um neue Lebensräume im Garten zu besiedeln. Da sie indigen (einheimisch) ist, ist sie perfekt an unsere klimatischen Bedingungen angepasst. Indem du ihr Raum gibst, trägst du aktiv zum Erhalt einer selten gewordenen Wildpflanze bei.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb im Umgang mit kleinen Kindern Vorsicht geboten ist. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte zur Sicherheit den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240. In einem naturnahen Garten sollte sie so platziert werden, dass sie für Kleinkinder nicht direkt zugänglich ist.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.254 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 9), an dem die Pflanze mindestens sechs Stunden direktes Licht bekommt.
Boden: Der Untergrund sollte sauer (Reaktion 3) und kalkfrei sein; verwende bei Bedarf eine Beimischung von Sand oder Urgesteinsmehl.
Nährstoffe: Als Schwachzehrer (Magerzeiger) benötigt sie einen nährstoffarmen Boden; dünge sie niemals.
Wasser: Halte den Boden mäßig feucht (frisch), aber vermeide Staunässe konsequent.
Pflanzung: Setze die Staude am besten im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Wuchs: Beachte die geringe Wuchshöhe von 0,25 m und pflanze sie daher eher in den Vordergrund deines Beetes.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet ihre extrem leichten Samen (0,0514 mg) über den Wind; lass die Fruchtstände für eine natürliche Ausbreitung stehen.
Partner: Gute Nachbarin ist die Besenheide (Calluna vulgaris) – beide teilen die Vorliebe für saure, magere Böden und ergänzen sich optisch hervorragend.
Die Ausdauernde Jasione gehört zur Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae) und ist eine indigene (einheimische) Pflanze unserer Region. Ihr natürlicher Lebensraum sind vor allem kalkarme Magerwiesen und Heideflächen auf saurem Untergrund. Charakteristisch ist der kompakte Wuchs als krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe von exakt 0,25 m. Besonders auffällig sind die dichten, kopfartigen Blütenstände, die aus vielen kleinen Einzelblüten bestehen. Die Pflanze ist als Archäophyt (eine Art, die bereits vor 1492 heimisch war oder eingeführt wurde) fest in unserer Flora verankert.
1 Video zu Ausdauernde Jasione
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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