Bild folgtKI-generierte IllustrationJassargus repletus (Fieber, 1869)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Alpen-Spitzkopfzirpe gehoert zur Gruppe der Zikaden und zeichnet sich durch ihren charakteristischen, spitz zulaufenden Kopf aus. Als Vertreter der Ordnung Hemiptera, also der Schnabelkerfe, verfuegt sie ueber einen speziellen Stechrüssel, mit dem sie Pflanzensäfte aufnimmt. Diese Insekten ernähren sich ausschliesslich von den Leitungsbahnen verschiedener Pflanzen, wobei sie auf eine intakte Vegetation angewiesen sind. In deinem Garten kannst du diese Art unterstützen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest und naturnahe Strukturen wie ungemähte Wiesenbereiche erhältst. Da die Art in Deutschland als gefährdet eingestuft ist, spielt der Erhalt von Rückzugsorten eine wichtige Rolle für ihr Überleben. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel schont nicht nur diese Zikaden, sondern auch ihre natürlichen Gegenspieler. Die Tiere sind meist in der Krautschicht zu finden, wo sie sich durch ihre Färbung gut tarnen können. Durch das Belassen von Laubschichten und Totholz schaffst du wertvolle Überwinterungsmöglichkeiten für viele Insektenarten. Achte bei der Gartenpflege auf eine mosaikartige Mahd, um den Lebensraum dieser spezialisierten Tiere nicht auf einmal zu zerstören.
Die Datenlage erlaubt keine detaillierte saisonale Aufschlüsselung der Lebensphasen für diese Art.
Die Alpen-Spitzkopfzirpe ist für den Menschen völlig harmlos und weder giftig noch beißend. Da sie in Deutschland als gefährdet eingestuft ist, sollte sie als schützenswerter Teil der heimischen Biodiversität betrachtet werden.
Die Alpen-Spitzkopfzirpe Jassargus repletus gehört zur Familie der Cicadellidae, den Zwergzikaden. Sie ist in Deutschland verbreitet und zählt zur Ordnung der Hemiptera. Als spezialisiertes Insekt lebt sie in der Krautschicht, wo sie sich von Pflanzensäften ernährt. Die Art ist aufgrund ihrer ökologischen Ansprüche in ihrem Bestand gefährdet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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