Bild folgtKI-generierte IllustrationJodia croceago
Auch bekannt als: Safran-Wintereule
Typisch fuer die Safraneule (Jodia croceago) ist ihre auffaellige, warm-orange bis ockerfarbene Fluegelfaerbung, die an trockenes Eichenlaub erinnert. Diese grosse Eule gehoert zu den wenigen Schmetterlingen, die als Falter, also im adulten (erwachsenen) Stadium, ueberwintern. Pro Jahr bildet die Art nur eine einzige Generation aus. Du findest sie bereits im Maerz an bluehenden Sal-Weiden (Salix caprea) oder Schlehen (Prunus spinosa), wo sie nach dem Winter wichtigen Nektar tankt. Die Weibchen legen ihre Eier an den Zweigen von Eichen ab. Die Raupe ist monophag (auf eine einzige Futterpflanzenart spezialisiert) und ernaehrt sich ausschliesslich von den Blaettern der heimischen Eiche (Quercus). Im Herbst, bevor die Winterruhe beginnt, besucht das Tier gerne die Blueten des Gemeinen Efeus (Hedera helix). Um die Art zu foerdern, solltest du heimische Eichen in deinem Garten erhalten oder neu pflanzen. Auch das Belassen von Totholz und dichten Efeubestaenden hilft ihr, die kalte Jahreszeit in einer Kaeltestarre (einem Ruhezustand mit verlangsamtem Stoffwechsel) an geschuetzten Orten zu ueberstehen.
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Dieses Tier ist voellig harmlos und ein gern gesehener, wenn auch seltener Gartenbesucher. Die Safraneule besitzt keine Stacheln oder Gifte und kann bedenkenlos beobachtet werden. Aufgrund ihrer Seltenheit solltest du den Falter niemals anfassen oder in seinem natuerlichen Lebensraum stoeren.
Körper
Körpergröße
large
Gewicht
0.0436161681283483 g
Ernährung & Verhalten
Nahrung
monophagous
Temperatur
warm
Überwinterung
adult
Die Safraneule gehoert zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) und ist eine waermeliebende Art, die in der Schweiz und in Belgien heimisch ist. Mit einer Koerpermasse von etwa 0,0436 Gramm gilt sie innerhalb ihrer Verwandtschaft als vergleichsweise gross. Aufgrund ihrer Seltenheit – in der Schweizer Datenbank sind lediglich acht Beobachtungen verzeichnet – ist sie ein sehr seltener Gast im Garten. Man erkennt sie an der charakteristischen Faerbung und der engen Bindung an Eichenbestaende. Als nachtaktives Tier entzieht sie sich meist der direkten Beobachtung am Tage und wird erst in der Daemmerung aktiv.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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