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Juncus ensifolius
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Auch bekannt als: Schwertbinse
Auffällig sind die flachen, schwertähnlichen Blätter, die der Schwertblättrigen Binse (Juncus ensifolius) ihren Namen geben und sie eher wie eine kleine Schwertlilie als wie ein typisches Gras wirken lassen. Als Gras (Wuchsform TRY) bietet sie Struktur an feuchteren Stellen im Garten, auch wenn sie als Neophyt (nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) bei uns ursprünglich nicht heimisch war. Mit ihrer moderaten Wuchshöhe von 0.6 m fügt sie sich harmonisch in Beete ein, die nicht austrocknen. Hast du schon einen Platz für diese pflegeleichte Pflanze am Teichrand oder in einer feuchten Senke reserviert?
Markante Schwertblätter für feuchte Gartenplätze – robust und formschön.
Die ökologische Rolle der Schwertblättrigen Binse liegt vor allem in ihrer Funktion als Strukturbildner in feuchten Gartenarealen. Die Pflanze blüht von Juni bis August und bietet in dieser Zeit Deckung für verschiedene Kleinlebewesen. Die Ausbreitung erfolgt über extrem leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die mit nur 0,0193 mg Gewicht prädestiniert für die Fernausbreitung durch den Wind sind. Da sie mäßig warme Temperaturen (Temperaturwert 5) bevorzugt, besetzt sie wichtige Nischen in sonnigen, feuchten Biotopen, ohne dabei hohe Ansprüche an die Nährstoffversorgung zu stellen.
Die Schwertblättrige Binse wird als nicht kindersicher eingestuft. Da keine detaillierten Giftigkeitsdaten vorliegen, sollte ein Verzehr vorsorglich vermieden werden. Bei Verdacht auf eine Unverträglichkeit oder versehentliches Verschlucken kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,6 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Schwertblättrige Binse (Juncus ensifolius) gehört zur Familie der Binsengewächse (Juncaceae) und zur Gattung Juncus. Obwohl sie als Neophyt (gebietsfremde Art) eingestuft wird, ist sie in Deutschland und Österreich bereits etabliert. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst Standorte mit frischen (mäßig feuchten) Bedingungen auf neutralen bis schwach sauren Böden. Charakteristisch ist ihr nicht verholzter Wuchs mit breitblättrigen Halmen, die im Gegensatz zu vielen rundhalmigen Verwandten flach zusammengedrückt sind.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.