Bild folgtKI-generierte IllustrationJuncus stygius subsp. stygius
Auch bekannt als: Juncus stygius subsp. stygius
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Arten
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Interaktionen
dokumentiert
An ihrem zierlichen, grasartigen Wuchs und den dunklen Blütenständen lässt sich die Moor-Binse (Juncus stygius subsp. stygius) sofort erkennen. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,16 m ist sie eine kleine, aber ökologisch hochbedeutende Bewohnerin spezialisierter Lebensräume. Für deinen Garten ist sie besonders wertvoll, da sie in der freien Natur vom Aussterben bedroht ist (Rote Liste 1). Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Tagfalter wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und das Braunauge (Lasiommata maera) von ihrer Anwesenheit. Wenn du eine dauerfeuchte Sumpfzone besitzt, kannst du mit dieser indigenen Art einen echten Beitrag zum lokalen Artenschutz leisten.
Rettungsinsel im Garten: Diese seltene Binse bewahrt bedrohte Vielfalt.
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Diese kleine Binse ist ein wertvoller Baustein für die Artenvielfalt in feuchten Gartenbereichen. Nach vorliegenden Daten dient sie als wichtige Ressource für verschiedene Schmetterlingsarten, darunter der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und das Braunauge (Lasiommata maera). Auch für das Kanaren-Waldbrettspiel (Pararge xiphioides) stellt sie einen ökologischen Wert dar. Da die Moor-Binse auf der Roten Liste mit der Stufe 1 geführt wird, ist jede Ansiedlung in Privatgärten ein aktiver Beitrag zum Erhalt einer vom Aussterben bedrohten Pflanzengruppe. Die Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen im Wurzelraum stabilisiert zudem das empfindliche ökologische Gleichgewicht in feuchten Bodenbereichen.
Bitte beachte, dass die Moor-Binse (Juncus stygius subsp. stygius) als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine spezifischen Vergiftungsfälle bekannt sind, solltest du sie sicherheitshalber außerhalb der direkten Spielbereiche von Kindern im Sumpfbeet platzieren.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.162 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz direkt am Teichrand oder in einem speziellen Moorbeet.
Feuchtigkeit: Der Boden muss ganzjährig sehr nass sein; die Pflanze verträgt keine vorübergehende Trockenheit.
Bodenbeschaffenheit: Verwende ein nährstoffarmes, saures Substrat ohne Kalkzusätze.
Pflanzzeit: Setze die Binse idealerweise im Frühjahr zwischen März und Mai ein.
Pflanzabstand: Halte etwa 15 cm Abstand zu Nachbarpflanzen, damit sie nicht überwachsen wird.
Bodenvorbereitung: Sorge für eine dauerhafte Wassersättigung, etwa durch eine Teichfolie unter der Sumpfzone.
Pflege: Die Halme im Winter unbedingt stehen lassen, da sie wichtige Überwinterungsplätze bieten.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica) ist eine ideale Begleiterin, da sie ähnliche Ansprüche an feuchte Standorte stellt.
Die Moor-Binse gehört zur Familie der Binsengewächse (Juncaceae) und ist eine heimische (indigene) Art, die vorwiegend in Mooren und Feuchtgebieten vorkommt. Sie lebt in einer Lebensgemeinschaft mit nützlichen Bodenpilzen, der sogenannten Arbuskulären Mykorrhiza (AM), welche die Nährstoffaufnahme unterstützt. Morphologisch fällt sie durch ihre für Binsen ungewöhnlich breitblättrige Struktur und ihren nicht verholzten Wuchs auf. Als Bewohnerin extremer Standorte ist sie perfekt an nährstoffarme, nasse Bedingungen angepasst, die für viele andere Pflanzen unbewohnbar sind.
3 Videos zu Moor-Binse
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →