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Juncus tenageia
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Auch bekannt als: jonc des marécages, Juncus tenageia
3
Arten
interagieren
4
Interaktionen
dokumentiert
An ihrem zierlichen, grasartigen Wuchs, der mit einer Höhe von genau 0.13 m besonders niedrig bleibt, lässt sich die Sand-Binse (Juncus tenageia) sofort erkennen. Diese seltene Pionierpflanze ist ein wahrer Schatz für deinen Naturgarten, da sie in der freien Wildbahn bereits stark gefährdet ist (Rote Liste 2). Von ihrer Anwesenheit profitieren Schmetterlinge wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und das Braunauge (Lasiommata maera) erheblich. Da sie feuchte, aber sonnige Standorte liebt, bereichert sie kleine Senken oder Teichränder, die sonst oft kahl bleiben. Wenn du dieser Spezialistin einen Platz bietest, leistest du einen echten Beitrag zum regionalen Artenschutz. Hast du schon eine passende feuchte Ecke für sie im Blick?
Rettungsinsel auf 13 cm: Schütze die stark gefährdete Sand-Binse in deinem Garten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Sand-Binse eine wichtige Futterpflanze für spezialisierte Falter. Besonders der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und das Braunauge (Lasiommata maera) nutzen die Bestände aktiv. Auch das Kanaren-Waldbrettspiel (Pararge xiphioides) wird als Nutznießer dieser Art geführt. Die extrem leichten Samen (Diasporen), die lediglich 0.01 mg wiegen, dienen im Winter als Nahrung für kleine Vögel und werden über weite Strecken durch den Wind verbreitet. Da die Art auf der Roten Liste mit der Stufe 2 (stark gefährdet) bewertet wird, fungiert dein Garten als wichtiges Trittbiotop. So hilfst du mit, das Aussterben dieser spezialisierten Binsenart in Mitteleuropa zu verhindern.
Die Sand-Binse wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Achte daher auf eine Platzierung außerhalb von direkten Spielbereichen kleiner Kinder. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,126 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Sand-Binse gehört zur Familie der Binsengewächse (Juncaceae) und ist als Indigen (einheimische Art) in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst offene, feuchte Pionierstandorte auf neutralen bis schwach sauren Böden in mäßig warmen Lagen. Morphologisch auffällig ist ihre geringe Wuchshöhe von nur 0.13 m und der für Binsen ungewöhnliche breitblättrige Blatttyp. Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) besetzt sie ökologische Nischen, in denen konkurrenzstärkere Gräser oft noch nicht Fuß gefasst haben.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.