Bild folgtKI-generierte IllustrationJuncus tenageia subsp. tenageia
Auch bekannt als: Juncus tenageia subsp. tenageia
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren zierlichen, grasartigen Halmen lässt sich die Sand-Binse (Juncus tenageia subsp. tenageia) sofort erkennen. Mit einer Wuchshöhe von exakt 0.13 m gehört sie zu den eher unauffälligen, aber ökologisch wertvollen Bewohnern feuchter Standorte. Für den Naturgarten ist sie von enormer Bedeutung, da sie auf der Roten Liste mit der Stufe 2 als stark gefährdet geführt wird. Besonders der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und das Braunauge (Lasiommata maera) profitieren von ihrer Anwesenheit. Wenn du dieser seltenen Art einen Platz in deinem Garten einräumst, leistest du einen echten Beitrag zum regionalen Artenschutz.
Stark gefährdete Kostbarkeit: Holen Sie sich die seltene Sand-Binse in den Garten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Sand-Binse eine wichtige Ressource für spezialisierte Schmetterlinge. Insbesondere der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und das Braunauge (Lasiommata maera) nutzen die Bestände. Mit einem extrem geringen Diasporengewicht von nur 0,01 mg setzt die Pflanze auf Fernausbreitung durch den Wind. Dies ermöglicht es ihr, neue Lebensräume zu besiedeln, sofern die Standortbedingungen passen. Da sie als stark gefährdet gilt, fungiert jeder Bestand im Garten als Trittsteinbiotop für die lokale Biodiversität.
Die Sand-Binse wird in Gartenfachdaten als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine spezifischen schweren Vergiftungsfälle bekannt sind, sollten Gartenbesitzer mit kleinen Kindern oder Haustieren darauf achten, dass die Pflanzenteile nicht verzehrt werden. Ein verantwortungsbewusster Umgang an einem geschützten Standort ist ratsam.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.126 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8), um der Pflanze ausreichend Energie zu bieten.
Achte auf einen frischen bis mäßig feuchten Boden (Feuchtezahl 6), die Erde sollte nie vollständig austrocknen.
Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ist ideal; eine zusätzliche Düngung ist meist nicht erforderlich.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühling von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Halte den Boden neutral bis schwach sauer (Reaktionszahl 5), um die natürlichen Bedingungen nachzuahmen.
Da die Pflanze nicht verholzt, benötigt sie keinen Rückschnitt während der Wachstumsphase.
Lass die Halme über den Winter stehen, um den Boden zu schützen.
Gute Partnerin: Die Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi) – sie teilt die Vorliebe für feuchte, sonnige Standorte und ergänzt die Binse optisch hervorragend.
Die Sand-Binse gehört zur Familie der Binsengewächse (Juncaceae) und ist in Deutschland eine heimische Art (indigen). Ihr natürlicher Lebensraum umfasst offene, sonnige Standorte auf Böden, die neutral bis schwach sauer reagieren. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren krautigen Wuchs aus, wobei sie botanisch als Breitblättrig eingestuft wird. Trotz ihrer geringen Größe ist sie durch ihre Anpassung an mäßig warme Standorte eine spezialisierte Bewohnerin unserer Kulturlandschaft.
3 Videos zu Sand-Binse
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →