Bild folgtKI-generierte IllustrationJuniperus phoenicea
Auch bekannt als: Phönizischer Wacholder
Wer den Phönizischen Wacholder (Juniperus phoenicea) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Er besticht durch seine schuppenförmigen Blätter, die eng an den verholzten Zweigen anliegen. Als kleiner Baum oder Strauch bringt er eine markante, mediterrane Struktur in den Garten und ist ein echter Überlebenskünstler an heißen Standorten. Da er sehr trockenheitsresistent ist, eignet er sich hervorragend für klimaresiliente Pflanzungen. Er bietet ganzjährig Schutz und Rückzugsmöglichkeiten für die gebietsfremd Fauna, auch wenn er ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet ist. Du wirst feststellen, dass dieser langlebige Wacholder Deinem Garten eine ganz besondere, zeitlose Note verleiht.
Immergrüner Überlebenskünstler: Mediterranes Flair bei exakt 2.83 m Wuchshöhe.
Da für diese Art keine spezifischen Bestäuberdaten in der Datenbank vorliegen, steht die strukturelle Bedeutung im Vordergrund. Als immergrüner Strauch bietet der Wacholder ganzjährig wichtigen Sichtschutz und Windschutz für die Gartenfauna. Seine dichten, verholzten Zweige dienen heimischen Singvögeln als sicherer Nistplatz und Versteck vor Fressfeinden. Die beerenartigen Zapfen (Scheinfrüchte) dienen im Winter als wichtige Nahrungsquelle für Vögel wie die Amsel (Turdus merula). So fördert er die Biotopvernetzung (Verbindung von Lebensräumen) und stabilisiert das kleinräumige Mikroklima in Deinem Garten.
Der Phönizische Wacholder ist giftig. Alle Organe, insbesondere die Zweige und Nadeln, enthalten ätherische Öle wie Sabinol. Eine Einnahme kann zu schweren Vergiftungen führen, weshalb die Pflanze nicht als kindersicher eingestuft wird. Im Notfall kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
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Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Schuppenförmig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
3.96 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort; Schatten verträgt dieses lichthungrige Gehölz nicht.
Achte auf einen gut durchlässigen Boden; Staunässe (stehendes Wasser) muss unbedingt vermieden werden.
Pflanzzeit ist im Frühling von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Da die Pflanze eine Wuchshöhe von 2.83 m erreicht, solltest Du ihr ausreichend Platz zur Entfaltung geben.
Bereite den Boden bei schweren Erden mit einer Drainage aus Sand oder Kies vor.
Zusätzliches Gießen ist nur in der Anwuchsphase und bei extremen Hitzeperioden notwendig.
Ein Rückschnitt ist bei diesem langsam wachsenden Strauch in der Regel nicht erforderlich.
Da er nicht kindersicher ist, pflanze ihn bevorzugt in Randbereiche Deines Gartens.
Gute Partnerin: Die Weiße Fetthenne (Sedum album) – sie teilt die Vorliebe für trockene Böden und bildet einen schönen Teppich zu Füßen des Wacholders.
Der Phönizische Wacholder (Juniperus phoenicea) gehört zur Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Sein natürlicher Lebensraum sind die Macchien (immergrüne Buschgebüsche) und felsige Küstenregionen des Mittelmeerraums, meist auf kalkhaltigen Böden. Morphologisch fällt er durch seine schuppenförmigen Blätter auf, die im Gegensatz zu nadeligen Arten weich anliegen und die Verdunstung minimieren. Mit einer exakten Wuchshöhe von 2.83 m bildet er dichte, verholzte Strukturen aus. Er ist ein Charakterbaum trockener Standorte und eng verwandt mit dem heimischen Gemeinen Wacholder (Juniperus communis).
2 Videos zu Phönizischer Wacholder
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →