Bild folgtKI-generierte IllustrationPotamogeton pectinatus
Auch bekannt als: Kammlaichkraut, Kamm-Laichkraut
Artengruppe
An seinen fadenförmigen, kammartig angeordneten Unterwasserblättern lässt sich das Kamm-Laichkraut (Potamogeton pectinatus) sofort erkennen. Als heimische Wasserpflanze spielt es eine entscheidende Rolle für das biologische Gleichgewicht in deinem Gartenteich, indem es Nährstoffe bindet und für Sauerstoff sorgt. Da in den aktuellen Daten keine spezifischen Insektenbeziehungen hinterlegt sind, liegt der Fokus auf seinem Wert als Lebensraum und Versteck für die Unterwasserfauna. Es hilft dir dabei, das Wasser auf natürliche Weise klar zu halten. Achte darauf, dass die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft ist, und platziere sie entsprechend bewusst in deinem Garten.
Heimischer Sauerstoffprofi für kristallklares Wasser im Naturteich.
In der ökologischen Gemeinschaft deines Gartenteichs übernimmt das Kamm-Laichkraut wichtige Schutzfunktionen. Da derzeit keine spezifischen Bestäubungsdaten oder Raupenfutterpflanzen-Beziehungen vorliegen, konzentriert sich sein Nutzen auf die Strukturierung des Gewässers. Es bietet einen geschützten Raum für die Entwicklung von Wasserorganismen und trägt zur Stabilisierung des Sedimentes bei. Die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) (Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln) zeigt, wie eng die Pflanze mit dem Bodenleben im Teich vernetzt ist. Durch die Aufnahme überschüssiger Nährstoffe beugt es effektiv übermäßigem Algenwachstum vor.
Das Kamm-Laichkraut (Potamogeton pectinatus) wird als nicht kindersicher eingestuft. Da es in tiefem Wasser wächst, stellt der Standort selbst eine potenzielle Gefahr für Kleinkinder dar. Sorge daher immer für eine ausreichende Absicherung deines Gartenteichs, um Unfälle durch Ertrinken oder Stolpern zu verhindern.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit Frühling: Setze das Laichkraut am besten im April oder Mai in den Teich.
Standort: Wähle die Tiefwasserzone deines Teichs, da die Pflanze krautig unter der Wasseroberfläche wächst.
Bodenvorbereitung: Nutze einen Pflanzkorb mit grobem Sand oder Kies, um den Trieben Halt zu geben.
Einsetzen: Senke den Korb vorsichtig ab, bis die gewünschte Tiefe erreicht ist.
Pflege: Ein Rückschnitt ist kaum nötig, außer die Pflanze nimmt zu viel Platz im Teich ein.
Vermehrung: Die Art breitet sich über Ausläufer meist von selbst im Schlamm des Teichgrunds aus.
Sicherheit: Wegen der Einstufung als nicht kindersicher sollte der Zugang zum Wasserbereich für Kleinkinder gesichert sein.
Gute Partnerin: Der Tannenwedel (Hippuris vulgaris) ist ein idealer Nachbar, da er als heimische Art ebenfalls in der Übergangszone gedeiht und das Wasser klärt.
Das Kamm-Laichkraut gehört zur Familie der Laichkrautgewächse (Potamogetonaceae) und ist in Deutschland und der Schweiz weit verbreitet. Es wächst als krautige Pflanze vollständig untergetaucht in stehenden oder langsam fließenden Gewässern. Botanisch wird es als Indigen (ursprünglich einheimisch) oder Archäophyt (vor 1492 eingewandert) eingestuft und ist nicht gefährdet. Eine Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) (eine Symbiose zwischen Pflanzenwurzeln und Pilzen), die der Pflanze hilft, Nährstoffe am Teichgrund effizienter zu erschließen.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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