Bild folgtKI-generierte IllustrationKlasea quinquefolia
Auch bekannt als: Klasea quinquefolia
Wer die Fünfblättrige Schartenart (Klasea quinquefolia) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren markanten, breitblättrigen Laubblättern und den körbchenartigen Blütenständen ist sie eine charakterstarke Erscheinung im Beet. Da sie zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehört, ist sie eine wertvolle Ergänzung für naturnahe Gärten, auch wenn spezifische Bestäubungsdaten für diese Art selten dokumentiert sind. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,39 m bleibt sie kompakt und fügt sich gut in kleine Gärten ein. Wenn du Wert auf botanische Besonderheiten legst, die Struktur und Ökologie verbinden, ist diese Scharte eine ideale Wahl für dich.
Kompakte 0,39 m pure Natur: Die strukturstarke Scharte für Kenner.
Als Korbblütler stellt die Pflanze eine wichtige Struktur im Garten dar, die potenziell von verschiedenen Insekten genutzt wird. Die Diasporen (Samen) sind mit 6,77 mg vergleichsweise schwer, was eine Tierverbreitung begünstigt und eine Nahrungsquelle für bodenlebende Arten darstellt. Durch die große Blattfläche von über 10000 mm² bietet die Art auch in Bodennähe ein wichtiges Kleinklima und Schutz für wirbellose Tiere. Da sie eine eher seltene Gartenpflanze ist, hilft ihre Ansiedlung, die botanische Vielfalt in Siedlungsräumen zu erhöhen. Eine gezielte Förderung durch das Belassen der Samenstände im Winter unterstützt die natürliche Ausbreitung im direkten Umfeld.
Die Fünfblättrige Schartenart wird als nicht kindersicher eingestuft. Du solltest daher darauf achten, dass keine Pflanzenteile von Kindern in den Mund genommen oder verzehrt werden. Im Falle eines Unfalls oder bei Verdacht auf eine Vergiftung erreichst du den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.39 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze die Scharte am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) an einen hellen Platz.
Achte auf die Wuchshöhe von 0,39 m, um den Standort im Beetvordergrund optimal zu planen.
Da die Pflanze nicht verholzt, zieht sie sich im Winter vollständig zurück; ein Winterschutz ist in der Regel nicht nötig.
Die Vermehrung erfolgt über die schweren Samen, die meist nah an der Mutterpflanze keimen (Kurzdistanz-Ausbreitung).
Halte den Boden eher mager und gut durchlässig, um den natürlichen Wuchscharakter der Art zu erhalten.
Lass vertrocknete Stängel bis zum Frühjahr stehen, um kleinen Tieren einen geschützten Unterschlupf zu bieten.
Der Rückschnitt der Pflanzenteile sollte erst kurz vor dem Neuaustrieb im zeitigen Frühjahr erfolgen.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie stammt aus ähnlichen Lebensräumen und fördert als heimischer Korbblütler die Vielfalt.
Die Fünfblättrige Schartenart gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es handelt sich um eine krautige, nicht verholzte Pflanze, die typischerweise in trockenen und warmen Lebensräumen Mitteleuropas vorkommt. Auffällig ist ihre beachtliche Blattfläche von 10354 mm², die den Boden gut beschattet. Botanisch interessant sind zudem die schweren Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit einem Gewicht von etwa 6,77 mg, die vor allem durch Schwerkraft oder Tiere über kurze Distanzen verbreitet werden. Die Pflanze ist ein ausdauernder Hemikryptophyt (Überdauerungsknospen an der Erdoberfläche).
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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