Bild folgtKI-generierte IllustrationMelilotus indicus
Auch bekannt als: Indischer Honigklee
7
Arten
interagieren
15
Interaktionen
dokumentiert
An seinen winzigen, gelben Schmetterlingsblüten und den typischen dreizähligen Blättern lässt sich der Kleinblütige Steinklee sofort erkennen. Er ist ein unermüdlicher Bodenverbesserer, der Stickstoff im Erdreich bindet und so das biologische Gleichgewicht stärkt. Davon profitieren seltene Gäste wie der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) oder spezialisierte Bläulinge. In deinem Garten übernimmt er die Rolle eines unaufdringlichen Helfers, der wenig fordert und viel gibt. Wenn du nach einer pflegeleichten Art suchst, die echten Naturschutz auf kleinstem Raum bietet, ist dieser Steinklee die ideale Wahl für dich.
Stickstoff-Experte und Nektar-Oase: Kompakter Naturschutz auf nur 29 Zentimetern.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art ein wichtiger Nektarspender für Schmetterlinge wie den Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) und die Bläulinge Polyommatus fulgens sowie Polyommatus humedasae. Auch der Kleine Kohl-Weißling und die Honigbiene (Apis mellifera) fliegen die gelben Blüten regelmäßig an. Die winzigen, nur 1,887 mg schweren Samen werden im Winter oft von Vögeln gesucht. Durch die Verbindung mit Knöllchenbakterien reichert die Pflanze den Boden mit Stickstoff an, was den gesamten Garten vitalisiert. Da er als krautige Pflanze nicht verholzt, hinterlässt er am Saisonende wertvolle Biomasse.
Beachte bitte, dass der Kleinblütige Steinklee als nicht kindersicher eingestuft wird. Falls du kleine Kinder oder Haustiere hast, solltest du ihn so platzieren, dass er nicht zum Naschen einlädt. Ansonsten ist er eine unkomplizierte Bereicherung für jeden naturnahen Garten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.286 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), mit mindestens sechs Stunden direkter Sonne am Tag.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht, Feuchtewert 4) sein, verträgt aber keine Staunässe.
Als Mittelzehrer (Nährstoffwert 6) kommt er wunderbar mit normalem, ungedüngtem Gartenboden zurecht.
Die Erde sollte neutral bis schwach sauer (Reaktionswert 6) beschaffen sein.
Pflanze ihn entweder im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Halte die Pflanze aufgrund ihrer Höhe von 0,29 m eher im Vordergrund deines Beetes.
Er vermehrt sich selbst über leichte Samen, die vom Wind verbreitet werden.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie liebt die Sonne ebenso sehr und blüht zeitgleich, was die Insektenvielfalt maximiert.
Der Kleinblütige Steinklee (Melilotus indicus) ist ein Vertreter der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Er besiedelt sonnige Standorte mit mäßig feuchten Böden, oft an Wegrändern oder auf Brachflächen. Als krautige, nicht verholzende Pflanze bleibt er mit einer Wuchshöhe von genau 0,29 m recht kompakt. Eine ökologische Besonderheit ist seine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Form der Pilzsymbiose, die der Pflanze hilft, Nährstoffe effizienter aus dem Boden aufzunehmen.
1 Video zu Kleinblütiger Steinklee

6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →