Bild folgtKI-generierte IllustrationKoeleria macrantha
Auch bekannt als: Aira macrantha
Auffällig sind die silbrig-glänzenden, dichten Blütenrispen, die dem Zierlichen Schillergras (Koeleria macrantha) seinen Namen geben. Dieses kompakte Gras ist ein wichtiger Baustein für sonnige Trockengärten, da es perfekt an nährstoffarme Bedingungen angepasst ist. Da es auf der Vorwarnliste (Rote Liste: V) steht, leistest du mit der Anpflanzung einen aktiven Beitrag zum regionalen Artenschutz. Es fügt sich wunderbar in Steingärten oder Magerwiesen ein und sorgt dort für eine natürliche, feine Struktur. Wenn du ein pflegeleichtes Element suchst, das mit großer Hitze bestens zurechtkommt, ist dieses Gras genau richtig für dich.
Schimmernder Überlebenskünstler: Das 0.21 m kleine Gras für echte Sonnenplätze.
Das Zierliche Schillergras steht auf der Vorwarnliste (Rote Liste: V), weshalb seine Förderung im Garten ökologisch wertvoll ist. Die extrem leichten Samen wiegen nur 0,6827 mg und nutzen die Windausbreitung zur Besiedlung neuer Flächen. Eine Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose (Lebensgemeinschaft) mit Bodenpilzen, welche die Nährstoffaufnahme auf kargen Böden erst ermöglicht. Als einheimisches Gras bietet es in Trockenlebensräumen wichtige Strukturen für die Bodenfauna und trägt zur Stabilisierung empfindlicher Magerstandorte bei.
In der Datenbank wird das Zierliche Schillergras als nicht kindersicher aufgeführt. Dies liegt bei Gräsern häufig an den harten Blattstrukturen oder scharfen Kanten, die bei unvorsichtigem Hantieren zu kleinen Schnittverletzungen führen können. Die Pflanze selbst ist nicht giftig, stellt also keine Gefahr für Haustiere dar.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.207 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Licht 8: mindestens 6 Stunden direkte Sonne).
Der Boden muss nährstoffarm sein (Schwachzehrer/Mager), dünge daher keinesfalls nach.
Achte auf einen kalkhaltigen Untergrund (Reaktion 8: basischer Boden), um optimale Bedingungen zu schaffen.
Halte den Boden eher trocken (Trockenzeiger), da Staunässe der Pflanze schadet.
Die Pflanzzeit im Frühling liegt zwischen März und Mai, im Herbst von September bis November.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 20 Zentimetern ein, damit sich die Horste gut entwickeln können.
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend, lass die Halme über den Winter als Strukturgeber stehen.
Gute Partnerin: Echtes Labkraut (Galium verum) – beide bevorzugen kalkhaltige Magerstandorte und ergänzen sich optisch hervorragend.
Das Zierliche Schillergras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz indigen (einheimisch). Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo es kalkhaltige (basische) Böden bevorzugt. Die Pflanze wächst in dichten Horsten und erreicht eine Wuchshöhe von exakt 0.21 m. Trotz ihrer Zugehörigkeit zu den Gräsern wird sie morphologisch als breitblättrig eingestuft, was sie im Garten von feineren Gräsern abhebt.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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