Bild folgtKI-generierte IllustrationKoeleria subalpestris
Auch bekannt als: Koeleria subalpestris
Mit ihren silbrig glänzenden, ährenartigen Blütenständen fällt Koeleria subalpestris sofort auf. Dieses ausdauernde Süßgras bildet kompakte, bläulich-grüne Horste (büschelartiger Wuchs) und ist eine ideale Wahl für sonnige, karge Gartenbereiche. In deinem Naturgarten dient es als wichtiger Strukturbildner, der auch bei Trockenheit stabil bleibt und das Mikroklima am Boden verbessert. Da es ursprünglich aus Gebirgsregionen stammt, ist es extrem robust gegenüber Hitze und Kälte. Mit der Pflanzung dieses Grases schaffst du ein naturnahes Habitat für spezialisierte Kleinstlebewesen, die auf lückige Magerwiesen angewiesen sind. Wenn du deinen Steingarten ökologisch aufwerten möchtest, liegst du mit diesem Gras genau richtig.
Silbrig glänzender Strukturbildner für trockene, kalkreiche Sonnenplätze.
Das Gras fungiert als wertvoller Bodenfestiger und Strukturbildner in naturnahen Gärten. In seinen dichten Halmen finden verschiedene Spinnen und nützliche Bodenkäfer sicheren Unterschlupf und Überwinterungsmöglichkeiten. Da es in lückigen Magerrasen wächst, bietet es Platz für die natürliche Ansiedlung anderer seltener Kräuter. Die Samenstände können in den Wintermonaten als kleine Nahrungsquelle für Samenfresser dienen. Auch ohne spezifische Bestäuberdaten ist die Pflanze ein essenzieller Bestandteil für das ökologische Gleichgewicht auf trockenen Flächen, da sie die Bodenerosion mindert und Feuchtigkeit im Wurzelbereich hält.
Es wird darauf hingewiesen, dass Koeleria subalpestris nicht als kindersicher eingestuft wird. Bei Unfällen oder Verdachtsmomenten ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar. Achte beim Hantieren auf die scharfen Kanten der Grashalme, um Schnittverletzungen zu vermeiden.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Jul – Aug
Wähle einen vollsonnigen Platz mit mindestens 6 Stunden direkter Sonne pro Tag.
Der Boden sollte trocken, sehr durchlässig und kalkreich sein; magere das Substrat bei Bedarf mit Sand oder Kies ab.
Pflanzzeit im Frühling: März bis Mai; im Herbst: September bis November, solange der Boden frostfrei ist.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 25 bis 30 cm ein, damit sich die Horste gut entwickeln können.
Gießen ist nur in der Anwachsphase nötig, danach ist das Gras extrem trockenheitsresistent.
Verzichte auf Düngung, da die Pflanze an nährstoffarme Bedingungen angepasst ist.
Schneide die vertrockneten Halme erst im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb bodennah zurück.
Gute Partnerin: Berg-Aster (Aster amellus) – sie teilt die Vorliebe für kalkhaltige, sonnige Magerstandorte und ergänzt das Gras optisch perfekt.
Koeleria subalpestris gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist vorwiegend in den Gebirgsregionen Mitteleuropas verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie felsige Hänge mit kalkhaltigem Untergrund. Die Pflanze zeichnet sich durch ihre schmalen, oft eingerollten Blätter aus, die eine Verdunstung bei starker Sonneneinstrahlung minimieren. Die Blütenstände erscheinen als dichte, glänzende Scheinähren, die typisch für die Gattung der Schillergräser sind. Als Pionierpflanze besiedelt sie ökologische Nischen, in denen andere Arten aufgrund von Nährstoffmangel kaum überleben können.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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