Bild folgtKI-generierte IllustrationKogia breviceps
Auch bekannt als: Zwergpottwal, Zwergpotwal
Du erkennst den Kogia breviceps (Kogia breviceps) an seinem robusten, walähnlichen Körperbau, der ihn als Meeressäuger (Säugetier im Wasser) ausweist. Dieses Tier nutzt zur Jagd die Echolotortung (Aussendung von Schallwellen zur Orientierung), um Nahrung in der Tiefe aufzuspüren. Sein Lebensraum erstreckt sich über das Meer und die Küste bis hin zu Flussmündungen. Auffällig ist seine beträchtliche Tauchdauer (Zeit, die das Tier unter der Wasseroberfläche verbringt), während er gemeinschaftlich in der Schwarmjagd (Jagd in der Gruppe) agiert. Da er ganzjährig aktiv ist, zeigt er kein spezielles Winterverhalten wie einen Winterschlaf. Als Gartenbesitzer und Naturfreund kannst du zum Schutz beitragen, indem du den Eintrag von Müll und Schadstoffen in Gewässer minimierst, da alle Flüsse letztlich im Meer münden. Im Mai kannst du bei ruhiger See mit etwas Glück seine unauffällige Rückenfinne (Rückenflosse) an der Oberfläche entdecken. Er übernimmt eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Beständen in seinem Ökosystem. Seine Anwesenheit ist ein Zeichen für ein funktionierendes maritimes (das Meer betreffendes) System.
Dieses Tier ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Bei einer seltenen Begegnung im Küstenbereich solltest du großen Abstand halten, da das Tier sehr scheu auf Menschen reagiert. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit anderen kleinen Walarten.
Körper
Körperlänge
400 cm
Gewicht
424600 g
Max. Lebensalter
17 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
1, 1× pro Jahr
Tragezeit
334.796 Tage
Geschlechtsreife
~2.5 Jahre
Ernährung & Verhalten
Der Kogia breviceps (Kogia breviceps) gehört zur Familie Kogiidae und ist ein Vertreter der Säugetiere. In der Region von Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sein Vorkommen auf die deutschen Küstengewässer beschränkt. Als Meeressäuger ist er an ein dauerhaftes Leben im Salzwasser angepasst. Die Unterscheidung von verwandten Arten erfolgt meist über die charakteristische Form des Kopfes und die Position der Rückenflosse.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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