Bild folgtKI-generierte IllustrationAbies concolor
Auch bekannt als: Coloradotanne, Grautanne, Colorado-Tanne, Grau-Tanne
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind die langen, bläulich-silbernen Nadeln, die sich bogenförmig nach oben krümmen und beim Zerreiben intensiv nach Zitrone duften. Die Kolorado-Tanne (Abies concolor) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in deinem Garten als wertvoller Rückzugsort für die Tierwelt fungiert. Nach aktuellen Beobachtungsdaten profitiert besonders der seltene Trauermantel (Nymphalis antiopa) von der Anwesenheit dieses Baumes. Durch ihr dichtes Geäst bietet sie Vögeln Schutz vor Wind und Raubtieren, während die Zapfen im Winter Nahrung liefern. Wenn du einen robusten Baum suchst, der Struktur und ökologischen Nutzen vereint, ist diese Tanne eine Bereicherung für dein Grundstück.
Silberner Riese und Winterquartier für den seltenen Trauermantel.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Kolorado-Tanne ein wichtiger Anziehungspunkt für den Trauermantel (Nymphalis antiopa), der den Baum als Ruheplatz oder zur Überwinterung nutzt. Da die Tanne wintergrün ist, bietet sie ganzjährig Schutz für Insekten und kleine Säugetiere. Im Winter dienen die Samen, die aus den aufrecht stehenden Zapfen fallen, als wichtige Energiequelle für heimische Vogelarten. Durch die Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (EM) trägt der Baum zudem zur Gesundheit des Bodens und zur Vernetzung des Myzels (unterirdisches Pilzgeflecht) bei, was der gesamten Gartenflora zugutekommt.
Die Kolorado-Tanne wird als nicht kindersicher eingestuft, da das Harz (klebriges Pflanzensekret) bei Kontakt Hautreizungen hervorrufen kann. Zudem können die Nadeln mechanische Verletzungen an empfindlichen Augen oder Hautstellen verursachen. Eine Verwechslungsgefahr mit der hochgiftigen Eibe (Taxus baccata) besteht kaum, da deren Nadeln deutlich kürzer, dunkler und weicher sind.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Pflanzenhöhe
43.95 m
Die Kolorado-Tanne bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf tiefgründigem Boden. Da sie eine Pfahlwurzel (eine senkrecht nach unten wachsende Hauptwurzel) ausbildet, benötigt sie Platz in der Tiefe.
Pflanzzeit: Idealerweise im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Boden: Sie kommt gut mit normalen Gartenböden zurecht, bevorzugt aber frische, nicht zu staunasse Untergründe.
Pflege: In der Anwuchsphase solltest du regelmäßig wässern; ältere Bäume sind erstaunlich trockenheitsresistent.
Dünger: Eine zusätzliche Düngung ist meist nicht nötig, da der Baum über eine Ektomykorrhiza (EM - eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilz und Wurzel) verfügt, die die Nährstoffaufnahme optimiert.
Partner: Als gute Nachbarin eignet sich die Echte Mehlbeere (Sorbus aria). Beide teilen ähnliche Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit und fördern gemeinsam die strukturelle Vielfalt im Naturgarten.
Die Kolorado-Tanne (Abies concolor) gehört zur Gattung der Tannen (Abies) innerhalb der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). In Deutschland und Österreich gilt sie als etablierte Art, die vor allem in Gebirgslagen und kühleren Regionen gedeiht. Ein markantes Merkmal ist die helle, silbergraue Rinde, die bei älteren Exemplaren tief rissig wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Tannenarten sind ihre Nadeln auf beiden Seiten gleichfarbig hell und mit bis zu sieben Zentimetern ungewöhnlich lang.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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