Bild folgtKI-generierte IllustrationLactuca sativa
Auch bekannt als: Gartensalat, Salat
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Arten
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Wirtsbeziehungen
Arten
An seinen charakteristischen, meist hellgrünen Blattrosetten, die je nach Sorte glatt oder kraus ausfallen, lässt sich der Gartensalat (Lactuca sativa) sofort erkennen. Er ist weit mehr als eine reine Nutzpflanze für die Küche und bereichert die Artenvielfalt in deinem Garten erheblich. Besonders die C-Schwarze Bodeneule (Xestia c-nigrum) profitiert von ihm, da er ihren Raupen als wichtige Futterquelle dient. Wenn du einige Pflanzen zur Blüte kommen lässt, bietest du wertvolle Strukturen für die heimische Tierwelt. Schau doch mal genauer hin, welche Gäste sich an den späten Blüten einfinden.
Wichtige Kinderstube für die C-Schwarze Bodeneule und Winterfutter für Vögel.
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In ökologischer Hinsicht ist der Gartensalat vor allem als Raupenfutterpflanze bedeutsam. Die C-Schwarze Bodeneule (Xestia c-nigrum), ein weit verbreiteter Nachtfalter, nutzt die Blätter zur Aufzucht ihrer Nachkommen. Lässt du den Salat im Garten ausblühen, finden sich an den gelben Blüten verschiedene Bestäuber ein. Nach der Blüte reifen die Samenstände heran, die im Spätherbst und Winter eine wichtige Nahrungsquelle für samenfressende Vögel wie den Stieglitz (Carduelis carduelis) darstellen. So wird das vermeintliche 'Schossen' des Salats zu einer wertvollen Bereicherung für das lokale Ökosystem.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Sep
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.72 m
Der Gartensalat benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit humosem und gut durchlässigem Boden. Eine gleichmäßige Feuchtigkeit ist wichtig, da die Pflanze bei Trockenstress schnell dazu neigt, vorzeitig zu blühen.
Pflanzzeit: Von März bis Mai für die Sommerernte oder von September bis Ende November für die Überwinterung, solange der Boden offen ist.
Pflege: Den Boden regelmäßig lockern und bei Bedarf mit Kompost versorgen.
Vermehrung: Die Pflanze lässt sich leicht durch Samen vermehren, die nach der Blüte im Spätsommer reifen.
Winteraspekt: Verblühte Stängel sollten als Nahrungsquelle für Vögel bis zum Frühjahr stehen bleiben.
Gute Partnerin: Echte Kamille (Matricaria chamomilla). Sie fördert durch ihre Wurzelausscheidungen die Bodengesundheit und zieht als heimische Art Nützlinge an, die den Salat vor Schädlingen schützen können.
Der Gartensalat (Lactuca sativa) ist in Österreich heimisch und besiedelt bevorzugt nährstoffreiche Standorte. Er wächst zunächst als grundständige Rosette, bevor er bei sommerlicher Hitze einen hohen, verzweigten Blütenstand mit kleinen, gelben Zungenblüten ausbildet. In der freien Landschaft tritt er gelegentlich als Kulturflüchtling auf Ruderalstellen (unbebaute Brachflächen) auf. Die Pflanze zeigt eine hohe morphologische Variabilität, was sich in den vielen verschiedenen Blattformen der Kultursorten widerspiegelt.
2 Videos zu Gartensalat


•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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