Bild folgtKI-generierte IllustrationLamium album subsp. album
Auch bekannt als: Lamium album subsp. album
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind die schneeweißen Lippenblüten, die in dichten Etagen rund um den vierkantigen Stängel angeordnet sind. Die Weiße Taubnessel (Lamium album subsp. album) ist eine unschätzbare Bereicherung für deinen Naturgarten, da sie eine verlässliche Nektarquelle für spezialisierte Falter bietet. Besonders Schmetterlinge wie der Heilziest-Dickkopffalter (Carcharodus floccifera) oder der Rote Scheckenfalter (Melitaea didyma) fliegen sie gerne an. Mit ihrer kompakten Wuchshöhe von 0,32 m fügt sie sich harmonisch in Beete ein, ohne andere Pflanzen zu bedrängen. Wenn du ihr ein sonniges Plätzchen mit gutem Boden gibst, wird sie dich über Monate hinweg mit ihrem Flor erfreuen. Du wirst schnell merken, wie viel Leben diese vermeintlich einfache Pflanze in deinen Garten bringt.
Weiße Blütenpracht auf 0,32 m: Die Tankstelle für den Roten Scheckenfalter.
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Diese Art ist nach aktuellen Bestäubungsdaten ein wichtiger Lebensraum für diverse Schmetterlinge. Besonders die Dickkopffalter wie Muschampia tessellum, Muschampia mohammed und Carcharodus orientalis profitieren von ihrem Nektar. Auch der Heilziest-Dickkopffalter (Carcharodus floccifera) und der Rote Scheckenfalter (Melitaea didyma) sind regelmäßig an den Blüten zu finden. Mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 1,3798 mg sind die Samen leicht genug, um durch Wind verbreitet zu werden. Durch die Mykorrhiza-Verbindung (AM) trägt die Pflanze zudem zur Stabilität des Boden-Mikroorganismen-Gefüges bei.
Die Weiße Taubnessel wird in Garten-Datenbanken als nicht kindersicher eingestuft, weshalb in Gärten mit Kleinkindern eine gewisse Umsicht geboten ist. Da sie keine Brennhaare besitzt, besteht keine Gefahr für schmerzhafte Hautreizungen, was sie von der Brennnessel unterscheidet. Optisch ist die Verwechslungsgefahr für Laien jedoch groß, bis die weißen Blüten erscheinen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.319 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 7: Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten für eine kräftige Blüte.
Ellenberg Feuchte 4: Achte auf einen frischen Boden, der mäßig feucht ist, aber keine Staunässe bildet.
Ellenberg Nährstoffe 10: Als Starkzehrer (Pflanze mit extrem hohem Nährstoffbedarf) benötigt sie sehr gehaltvolle Erde; arbeite am besten vor der Pflanzung reifen Kompost ein.
Wuchshöhe: Plane für die Pflanze im Beet genau 0,32 m ein.
Pflanzzeit: Setze junge Taubnesseln idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Pflege: Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte kann die Vitalität erhalten und einen erneuten Austrieb fördern.
Ausbreitung: Die 1,3798 mg leichten Samen verbreiten sich oft von selbst über den Wind.
Gute Partnerin: Der Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense) – er liebt ebenfalls nährstoffreiche, frische Standorte und bildet einen schönen farblichen Kontrast.
Die Weiße Taubnessel gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst nährstoffreiche Standorte wie frische Wiesen (mäßig feuchte Standorte), Wegränder und Hecken. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren hohlen, quadratischen Stängel und die gegenständigen, herzförmigen Blätter aus, die stark an die Brennnessel erinnern, aber keine Brennhaare besitzen. Mit einer fixen Wuchshöhe von 0,32 m bleibt sie eher niedrig. Sie bildet eine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (AM - Arbuskuläre Mykorrhiza), was ihre Nährstoffaufnahme im Boden unterstützt.
3 Videos zu Weiße Taubnessel
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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