Bild folgtKI-generierte IllustrationLamium galeobdolon subsp. flavidum
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
An ihren hellgelben Lippenblüten, die wie kleine Helme in Etagen übereinander stehen, lässt sich die Blasse Goldnessel sofort erkennen. Für Deinen Naturgarten ist sie eine wertvolle Besetzung, da sie selbst tiefsten Schatten meistert und dort dichte, grüne Teppiche bildet. Diese Staude ist eine Spezialistin für kühle, feuchte Ecken, an denen viele andere Pflanzen aufgeben würden. Du kannst mit ihr schwierige Bereiche unter alten Bäumen begrünen und so den Boden vor dem Austrocknen schützen. Da sie kräftig wächst, solltest Du ihren Ausbreitungsdrang im Auge behalten, damit sie andere Arten nicht verdrängt. Ein wunderbarer Lückenfüller für Standorte, die sonst kahl blieben.
Lichtblick im Schatten: Robuster Bodendecker für kühle und dunkle Gartenecken.
Die Blasse Goldnessel wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen, da dies zu Unwohlsein führen kann. Eine Verwechslung mit stark giftigen Waldpflanzen ist aufgrund der markanten Lippenblüten und des vierkantigen Stängels für aufmerksame Gärtner eher unwahrscheinlich.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.327 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Blasse Goldnessel (Lamium galeobdolon subsp. flavidum) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) in der Ordnung der Lippenblütlerartigen (Lamiales). Sie ist in Deutschland und der Schweiz heimisch und besiedelt natürlicherweise schattige Laub- und Mischwälder sowie kühle Waldränder. Ein typisches Merkmal ist der vierkantige Stängel und die kreuzgegenständigen (paarweise gegenüberstehenden und um 90 Grad versetzten) Blätter. Als ausdauernde krautige Pflanze (nicht verholzend) ist diese Unterart besonders an kühlere Klimalagen angepasst, was sich in ihrer hohen Widerstandsfähigkeit zeigt.
2 Videos zu Lamium galeobdolon subsp. flavidum
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →