Bild folgtKI-generierte IllustrationHieracium ×longistolonosum
Du erkennst das Langläuferige Habichtskraut (Hieracium ×longistolonosum) an seinen charakteristischen, oberirdischen Ausläufern und den hellgelben Korbblüten (viele kleine Einzelblüten, die wie eine einzige Blume wirken). Als indigene (ursprünglich bei uns heimische) Art ist sie perfekt an unser Klima angepasst und besiedelt mühelos auch karge Stellen in deinem Garten. Da sie in der Natur auf mageren Wiesen vorkommt, bringt sie wertvolle Wildnis-Strukturen direkt in dein Beet. Sie ist eine ideale Wahl für dich, wenn du ökologische Verantwortung mit geringem Pflegeaufwand verbinden möchtest. Hast du schon ein sonniges Plätzchen für diesen robusten Bodendecker im Sinn?
Heimischer Teppichkünstler: Robust, trockenheitsliebt und ökologisch wertvoll.
Da das Langläuferige Habichtskraut eine indigene (heimische) Art ist, erfüllt es wichtige Funktionen im lokalen Ökosystem. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten für diese Hybride in der Datenbank fehlen, bietet die Gattung der Habichtskräuter generell Nahrung für zahlreiche spezialisierte Wildbienen und Schwebfliegen. Durch seinen kriechenden Wuchs trägt es zur Bodenfestigung bei und schützt die Erdschicht vor Erosion (Abtragung durch Wind und Wasser). Die dichten Matten dienen zudem als Versteck für bodenbewohnende Nützlinge. Da die Pflanze als ungefährdet gilt, ist sie ein verlässlicher Partner für die langfristige Biodiversität im Garten.
In Bezug auf die Gartengestaltung ist zu beachten, dass das Langläuferige Habichtskraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Die Behaarung der Pflanze kann bei Kontakt zu Hautreizungen führen. Im Falle von Unfällen oder Fragen zur Verträglichkeit erreichst du den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Wähle für die Pflanzung einen vollsonnigen Platz, um den kompakten Wuchs zu fördern.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher nährstoffarm sein; Staunässe muss unbedingt vermieden werden.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden frostfrei ist.
Halte beim Einsetzen einen Abstand von etwa 20 cm ein, damit sich die Ausläufer frei entfalten können.
Gießen ist nur in extremen Trockenperioden notwendig, da die Pflanze an trockene Standorte angepasst ist.
Eine Düngung ist nicht erforderlich, da das Kraut auf mageren Böden konkurrenzstärker bleibt.
Die Vermehrung übernimmt die Pflanze durch ihre Kriechtriebe ganz von allein.
Ein Rückschnitt ist nicht nötig, kann aber nach der Blüte erfolgen, um die Selbstaussaat zu kontrollieren.
Gute Partnerin: Die Heidenelke (Dianthus deltoides) – sie teilt die Vorliebe für sonnige Magerstandorte und ergänzt die gelben Blüten optisch perfekt.
Dieses Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland als indigen (heimisch) eingestuft. Sein natürlicher Lebensraum umfasst meist Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo es durch seine hohe Standorttreue auffällt. Eine morphologische Besonderheit sind die behaarten Blattrosetten und die namensgebenden Stolonen (Kriechtriebe), die zur vegetativen Vermehrung dienen. In der Roten Liste wird die Art als ungefährdet geführt, was sie zu einem stabilen Bestandteil unserer Flora macht.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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