Bild folgtKI-generierte IllustrationLaphria ephippium (Fabricius, 1781)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Sattel-Mordfliege (Laphria ephippium) ist ein auffaelliges Insekt aus der Gruppe der Raubfliegen, das durch seine behaarte Gestalt an eine Hummel erinnert. Als Vertreter der Ordnung Diptera, also der Zweiflugler, zeichnet sich dieses Tier durch eine raeuberische Lebensweise aus. Erwachsene Tiere lauern auf exponierten Stellen, um andere Insekten im Flug zu erbeuten. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen bekannt sind, ist die Art auf eine naturnahe Umgebung angewiesen, die ausreichend Beuteinsekten bietet. In deinem Garten foerderst du diese Art am besten durch den Erhalt von Totholz, da viele Raubfliegenarten dieses als Lebensraum fuer ihre Larvenentwicklung benoetigen. Ein konsequenter Verzicht auf Pestizide ist essenziell, um die empfindlichen Populationen zu schuetzen. Da die Art in Deutschland auf der Roten Liste in der Kategorie 3 als gefaehrdet eingestuft ist, kommt jedem Fund eine besondere Bedeutung zu. Achte bei der Gartenpflege auf den Erhalt von Strukturen, die als Jagdwarte dienen koennen. Eine naturnahe Gestaltung mit verschiedenen Vegetationsstrukturen bietet die notwendige Grundlage fuer das Vorkommen dieser spezialisierten Insekten.
Die Datenlage erlaubt keine detaillierte saisonale Aufschluesselung der Lebensphasen fuer diese Art.
Die Sattel-Mordfliege ist fuer den Menschen ungefaehrlich und sticht nicht. Als Raeuber von Insekten gilt sie als Nuetzling im oekologischen Gefuege. Da die Art in Deutschland als gefaehrdet gilt, ist ein Schutz der Lebensraeume besonders wichtig.
Die Sattel-Mordfliege gehoert zur Familie der Asilidae, den Raubfliegen, und zur Gattung Laphria. Sie ist in Deutschland heimisch und besiedelt spezifische Lebensraeume, in denen sie als aktiver Raeuber auftritt. Die Art ist aufgrund ihrer Gefaehrdung in der Roten Liste unter Kategorie 3 gelistet. Ihre Lebensweise ist durch die Jagd auf andere Insekten gepraegt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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