Bild folgtKI-generierte IllustrationLarus ridibundus
Auch bekannt als: Lachmöve
Die Lachmöwe (Larus ridibundus) erkennst du an ihrem hellgrauen Obergefieder, dem weißen Bauch und den auffällig roten Beinen. In deinem Garten taucht dieser Vogel meist als Allesfresser auf, der geschickt nach Regenwürmern oder Insekten auf der Rasenfläche sucht. Die Tiere sind ausgesprochene Charakterköpfe und lassen oft ihren krächzenden, lachenden Ruf hören. Als Bodenbrüter (Vögel, die ihr Nest direkt auf der Erde errichten) suchen sie zur Fortpflanzung meist die Nähe von Gewässern auf. In unseren Breiten begegnest du ihnen oft als Kurzstreckenzieher (Vögel mit kurzem Wanderweg) oder Standvögel, die das ganze Jahr über hierbleiben. Wenn du der Lachmöwe etwas Gutes tun möchtest, verzichte auf chemische Mittel im Garten, damit sie ausreichend natürliche Nahrung findet. Ein naturbelassener Rasen bietet ihr die beste Grundlage für die Suche nach Kleintieren. Besondere Nistkästen benötigt sie nicht, da sie keine Höhlen nutzt. Offene Wasserstellen oder eine flache Tränke werden von ihr jedoch gerne zum Baden und Trinken angenommen.
Die Lachmöwe steht unter dem allgemeinen Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes, weshalb ihre Nester und Gelege nicht zerstört werden dürfen. Da sie oft in Kolonien brütet, sollte man diese Bereiche während der Brutzeit nicht betreten. Bitte füttere die Tiere nicht mit Brot, da dies zu gesundheitlichen Schäden führen kann und das Wasser in Gartenteichen unnötig belastet.
Die Lachmöwe gehört zur Familie der Laridae (Möwen) und ist innerhalb der Ordnung der Charadriiformes (Regenpfeiferartige) eine der am weitesten verbreiteten Arten. In Mitteleuropa besiedelt sie sowohl Küsten als auch das Binnenland, wo sie bevorzugt an Seen und Flüssen lebt. Von anderen Arten lässt sie sich im Sommer durch ihre dunkelbraune Kopfmaske unterscheiden, während sie im Winter nur einen dunklen Ohrfleck trägt. Ihre Lebensweise ist durch eine hohe Anpassungsfähigkeit an menschliche Siedlungsräume geprägt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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