Bild folgtKI-generierte IllustrationLaserpitium prutenicum subsp. prutenicum
Auffällig sind beim Preußischen Laserkraut vor allem die weißen Blütendolden (schirmförmige Blütenstände) und die markanten, breitblättrigen Laubblätter. Da diese Art mit der Roten-Liste-Kategorie 2 als stark gefährdet gilt, leistest du mit der Ansiedlung in deinem Garten einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der heimischen Artenvielfalt. Sie ist eine ideale Wahl für Gärtner, die spezialisierten Pflanzen auf mageren Böden einen geschützten Raum geben möchten. Als indigen (heimisch) eingestufte Art stärkt sie die Natürlichkeit deines Gartens und fügt sich harmonisch in naturnahe Konzepte ein. Mit ihrer dezenten, aber filigranen Gestalt ist sie eine echte Entdeckung für Kenner. Hast du schon einen passenden Platz für diesen seltenen botanischen Gast?
Botanische Kostbarkeit: Schütze das gefährdete Laserkraut im eigenen Garten.
Das Preußische Laserkraut hat als stark gefährdete Art der Roten Liste 2 eine herausragende Bedeutung für den regionalen Artenschutz. Als indigene (heimische) Art sichert sie das Überleben spezialisierter Pflanzengesellschaften auf kalkreichen Magerstandorten (nährstoffarme Böden). Da sie als Schwachzehrer gilt, besetzt sie ökologische Nischen, die in der modernen Kulturlandschaft immer seltener werden. Auch wenn in den aktuellen Daten keine spezifischen Bestäuberbeziehungen gelistet sind, ist sie als Doldenblütler ein strukturell wichtiger Bestandteil der Biodiversität. Durch die Kultivierung in deinem Garten förderst du die Vernetzung seltener Biotope. Ihre Samenstände dienen im Spätsommer als natürliches Element des biologischen Kreislaufs.
Die Pflanze ist als nicht kindersicher eingestuft. Bei versehentlichem Verzehr oder Notfällen kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240. Achte bei der Standortwahl darauf, dass die Pflanze außerhalb der direkten Reichweite von Kindern platziert wird.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.433 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht (6): Wähle einen Standort im Halbschatten; die Pflanze schätzt Licht, verträgt aber keine pralle Mittagssonne.
Feuchtigkeit (6): Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, Staunässe muss jedoch unbedingt vermieden werden.
Boden (2): Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) benötigt sie einen nährstoffarmen, mageren Boden.
Bodenreaktion (7): Ein kalkhaltiger oder basischer Untergrund ist für das Gedeihen essenziell.
Pflanzzeit: Die beste Zeit für die Pflanzung ist im Frühjahr (April bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden offen ist.
Bodenvorbereitung: Bei nährstoffreichen Gartenböden empfiehlt es sich, Sand einzuarbeiten, um die Magerkeit zu gewährleisten.
Pflege: Da die Pflanze nicht als kindersicher gilt, sollte der Standort außerhalb von Spielbereichen gewählt werden.
Gute Partnerin: Der Teufelsabbiss (Succisa pratensis) passt hervorragend, da er ähnliche Ansprüche an Bodenfeuchte und Nährstoffmangel stellt.
Das Preußische Laserkraut (Laserpitium prutenicum subsp. prutenicum) gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und wird der Gattung Silphiodaucus zugeordnet. In Deutschland ist es heimisch und besiedelt bevorzugt mäßig warme, kalkhaltige Standorte wie Waldränder oder Magerwiesen. Die krautige, nicht verholzte Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von exakt 0,43 m. Eine morphologische Besonderheit ist die beachtliche Blattfläche von 5944,8 mm², die für eine effiziente Lichtnutzung im Halbschatten sorgt.
2 Videos zu Preußisches Laserkraut
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →