Bild folgtKI-generierte IllustrationLasioglossum nigripes
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Die Schwarzbeinige Schmalbiene (Lasioglossum nigripes) ist eine zierliche, dunkel gefärbte Wildbiene mit einem schlanken Körper, die meist flink und bodennah zwischen Blüten umherfliegt. Als spezialisierter Bodenbewohner legt sie ihre Nester in selbst gegrabenen Gängen in der Erde an. Die Art gilt als polylektisch (auf viele verschiedene Pflanzenarten als Nahrungsquelle angewiesen), zeigt jedoch eine deutliche Vorliebe für Korbblütler. Du kannst das Tier in Deinem Garten vor allem in der Zeit von Juni bis September beobachten. Dabei besucht sie regelmäßig die Wegwarte (Cichorium intybus), den Gewöhnlichen Löwenzahn (Taraxacum officinale) und das Gewöhnliche Ferkelkraut (Hypochaeris radicata). Auch an der Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense) und dem Grünen Pippau (Crepis capillaris) sammelt sie fleißig Pollen. Um ihr zu helfen, solltest Du im Garten auf offene Bodenstellen achten, die nicht von dichtem Rasen bewachsen sind. Lass Pflanzen wie die Sonnwend-Flockenblume oder die Schwärzliche Flockenblume (Centaurea nigrescens) ruhig bis zur Samenreife stehen. Ein solcher naturnaher Garten bietet ihr sowohl die benötigte Nahrung als auch Platz für die Fortpflanzung.
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Diese Biene ist für Dich völlig harmlos, da sie nicht aggressiv reagiert und ihr feiner Stachel die menschliche Haut kaum durchdringen kann. Wie alle heimischen Wildbienenarten steht sie unter allgemeinem Artenschutz und ist ein nützlicher Bestandteil der Artenvielfalt in Deinem Garten.
Diese Art gehört zur Familie der Halictidae (Schmalbienen) innerhalb der Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz verbreitet. Sie zeichnet sich durch eine solitäre (einzeln lebende) bis einfach-eusoziale (in kleinen Gemeinschaften organisierte) Lebensweise aus und nistet im Erdboden. Morphologisch (körperlich) ist sie durch die namensgebenden dunklen Beine und die charakteristische Furche am Hinterleibsende der Weibchen gekennzeichnet. Die Abgrenzung zu anderen Arten der Gattung Lasioglossum erfordert oft eine mikroskopische Untersuchung.
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28 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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