Bild folgtKI-generierte IllustrationLasioglossum pygmaeum
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Die Pygmäen-Schmalbiene (Lasioglossum pygmaeum) ist ein winziger, eher unauffällig dunkel gefärbter Hautflügler, der durch seine geringe Körpergröße und den flinken Flug auf Blüten auffällt. In deinem Garten nistet dieses Insekt vorzugsweise im Erdboden, wo es selbst gegrabene Gänge in offenen oder spärlich bewachsenen Bodenstellen anlegt. Diese Wildbiene gilt als polylektisch (auf keine spezielle Pflanzenfamilie zur Pollenernte angewiesen) und nutzt ein breites Spektrum an Nahrungsquellen. Ihre Flugzeit erstreckt sich von März bis Juni, wobei sie besonders häufig an Thymian-Arten (Thymus) oder dem Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens) zu beobachten ist. Auch die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) und das Wiesen-Labkraut (Galium mollugo) werden von ihr zur Versorgung der Brut angeflogen. Du kannst die kleine Biene aktiv unterstützen, indem du im Garten vegetationsfreie Bodenstellen als Nistplätze erhältst. Das Anpflanzen von Diptam (Dictamnus albus) oder dem Zarten Lein (Linum tenuifolium) bietet ihr wertvolle Nahrung in den Frühlingsmonaten. Ein Verzicht auf Pestizide und das Belassen von Wildkräutern fördern ihr Vorkommen in deiner direkten Umgebung.
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Diese kleine Wildbiene ist für den Menschen völlig harmlos und verhält sich friedfertig; ein Stich ist aufgrund ihrer Größe und Lebensweise praktisch ausgeschlossen. Im Gegensatz zu sozialen Wespen oder Honigbienen verteidigt sie ihr Nest nicht aggressiv. Wie alle heimischen Wildbienenarten ist sie ein schützenswerter Bestandteil unseres Ökosystems.
Innerhalb der Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler) wird die Pygmäen-Schmalbiene in die Familie der Halictidae (Schmalbienen) eingeordnet. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wobei sie als heimische Art gilt. Die Nistbiologie ist durch das Anlegen von Bodennestern in selbst gegrabenen Hohlräumen gekennzeichnet, was typisch für viele Vertreter der Gattung Lasioglossum ist. Eine Unterscheidung von nahe verwandten Arten der Gattung ist aufgrund der geringen Größe meist nur fachmännisch unter dem Mikroskop möglich.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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