Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Noctuidae
Typisch für die Art (*Lasionycta calberlai*) ist die tarnfarbene Zeichnung der Flügel, die eine hervorragende Anpassung an die Umgebung darstellt. Du erkennst den Falter an seiner robusten Gestalt und den meist dunkel gemusterten Vorderflügeln. Als Nachtfalter wird das Tier erst aktiv, wenn die Sonne untergegangen ist. Die Raupen dieser Art haben ein ganz anderes Aussehen als die Falter und verbringen ihre Zeit im Larvalstadium (Raupenzustand) damit, an Pflanzenteilen zu fressen. Da keine speziellen Futterpflanzen verzeichnet sind, ernähren sich die Raupen vermutlich allgemein pflanzenfressend von verschiedenen Gewächsen. Die erwachsenen Falter fliegen Blüten an, um dort Nektar als Energiequelle aufzunehmen. In deinem Garten kannst du diese Art fördern, indem du auf Pestizide (chemische Schädlingsbekämpfungsmittel) verzichtest und naturbelassene Strukturen bewahrst. Heimische (hier vorkommende) Wildpflanzen bieten die beste Grundlage für die Entwicklung der Raupen. Ein Verzicht auf übermäßige Außenbeleuchtung schont zudem die Orientierungsfähigkeit dieser Nachtinsekten. Beobachtungen in der Schweiz zeigen, dass das Tier dort verbreitet ist.
Für diese Art liegen aktuell keine gesicherten Daten zu den spezifischen Flugmonaten oder der Larvalentwicklung (Zeitraum des Raupenstadiums) vor.
Dieser Falter ist für den Menschen und den Garten absolut harmlos. Da er zur großen Gruppe der Eulenfalter (Noctuidae) gehört, sind weder Stiche noch Bisse oder sonstige Gefahren zu befürchten.
Die Art (*Lasionycta calberlai*) gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Ihre Verbreitung ist nach den vorliegenden Daten primär in der Schweiz dokumentiert. Als nachtaktive Insekten sind sie wichtig für die Bestäubung von Blüten, die sich erst in den Abendstunden öffnen. Die Falter zeichnen sich durch eine kompakte Körperform und eine tarnende Flügelzeichnung aus, die sie tagsüber vor Fressfeinden schützt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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