Bild folgtKI-generierte IllustrationLasius niger
Auch bekannt als: L. niger, Mattschwarze Wegameise, Schwarzbraune Wegameise, Schwarze Gartenameise
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Die Schwarzgraue Wegameise erkennst du an ihrer dunkelbraunen bis schwarzen Faerbung und ihrem flinken Laufverhalten auf festen Wegen. Diese sozialen (in Gemeinschaften lebenden) Insekten bilden komplexe Staaten, in denen die Arbeitsteilung zwischen Koenigin und Arbeiterinnen perfekt funktioniert. In deinem Garten sind sie unverzichtbare Helfer, da sie durch ihre Gaenge den Boden belueften und die Wasseraufnahme des Erdreichs verbessern. Auf ihrer Suche nach Energie besuchen sie Blueten wie das Jakobs-Greiskraut, den Wurzelnden Hahnenfuß oder den Wiesen-Kerbel. Auch an der Gewöhnlichen Zaunwinde, der Gartenerdbeere und dem Klatsch-Mohn kannst du sie beobachten, wie sie Nektar aufnehmen. Weitere wichtige Anlaufstellen sind die Gewöhnliche Bärenklau, der Blutrote Hartriegel, der Steinquendel sowie die Weiße Schneebeere. Die Larven wachsen geschuetzt im Nest heran und werden dort von den Arbeiterinnen versorgt. Da sie auch kleine Insekten erbeuten, regulieren sie den Bestand anderer Tiere in deinem Beet. Du solltest ihre Nester tolerieren, da sie als Gesundheitspolizei organische Abfaelle verwerten. Ein naturbelassener Garten mit vielen verschiedenen Pflanzen bietet ihnen die beste Lebensgrundlage.
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Diese Ameise ist harmlos, da sie weder sticht noch aggressiv gegenueber Menschen auftritt. Sie ist ein nuetzlicher Helfer bei der Bodenverbesserung und sollte im Garten als wichtiger Teil des Oekosystems geschuetzt werden.
Die Schwarzgraue Wegameise (Lasius niger) gehoert zur Familie der Ameisen (Formicidae) innerhalb der Insekten. Ihre Verbreitung erstreckt sich ueber Deutschland, Oesterreich und die Schweiz bis nach Belgien. Die Arbeiterinnen messen meist drei bis fuenf Millimeter. Als Generalist (wenig spezialisiert bei der Nahrungswahl) besiedelt sie verschiedenste Lebensraeume und zeigt eine hohe Anpassungsfaehigkeit an Gartenumgebungen.
69 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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