Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
An ihrem winzigen Körper von meist nur zwei Millimetern und dem glänzend rötlich-braunen Vorderkörper lässt sich Lasophorus zakkak erkennen. Diese Spinne gehört zu den Linyphiidae, den Baldachinspinnen, die ihre Netze wie feine, horizontale Teppiche dicht über dem Boden weben. Da sie bevorzugt in der Streuschicht – der Schicht aus abgefallenem Laub und organischen Resten – lebt, bleibt sie dem flüchtigen Betrachter meist verborgen. Ihre Nahrung besteht aus kleinsten Bodenlebewesen wie Springschwänzen (Collembola) und winzigen Milben. Nach der Paarung legt das Weibchen seine Eier in einen schützenden Gespinstkokon, der sicher unter flachen Steinen oder im Moos versteckt wird. Die Jungspinnen entwickeln sich im Schutz dieser Hülle, bevor sie im Frühjahr ihre eigenen Jagdreviere suchen. Den Winter überstehen die Tiere als Erwachsene oder in einem späten Jugendstadium, indem sie frostfreie Bodenritzen oder dichte Laubschichten aufsuchen. Du kannst diese nützliche Art fördern, indem du auf das Umgraben verzichtest und stattdessen den Boden mit heimischen Pflanzen wie dem Kriechenden Günsel (Ajuga reptans) oder der Golderdbeere (Waldsteinia geoides) bedeckt hältst.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Aufgrund ihrer geringen Größe und ihrer verborgenen Lebensweise in der Bodenschicht besteht für den Menschen keinerlei Beißrisiko.
Lasophorus zakkak ist ein Vertreter der Baldachinspinnen (Linyphiidae), einer Gruppe, die für ihre flächigen Netzkonstruktionen bekannt ist. Die Gattung Lasophorus ist vor allem im östlichen Mittelmeerraum, speziell in Griechenland, verbreitet und besiedelt dort bodennahe Habitate. Als räuberischer Bewohner der Bodenfauna spielt sie eine Rolle bei der Regulation kleinster wirbelloser Tiere. Die Bestimmung der Art erfolgt meist über die mikroskopische Untersuchung der Fortpflanzungsorgane, da die äußeren Merkmale vielen verwandten Zwergspinnen ähneln.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →