Bild folgtKI-generierte IllustrationLathyrus laevigatus
Auch bekannt als: Lathyrus laevigatus
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Kaum zu übersehen: Die Gelbe Platterbse (Lathyrus laevigatus) zeigt im Hochsommer ihre leuchtend schwefelgelben Schmetterlingsblüten an aufrechten Stängeln. Als heimischer Hülsenfrüchtler (Fabaceae) reichert sie den Boden natürlich mit Stickstoff an und ist eine wichtige Futterquelle für spezialisierte Falter wie den Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma). Für deinen Naturgarten ist sie ein echter Gewinn, da sie auch in halbschattigen Ecken zuverlässig Farbe bekennt. Sie ist robust und fügt sich wunderbar in naturnahe Pflanzungen ein. Hast du schon ein Plätzchen im lichten Schatten für diese Schönheit reserviert?
Heimische Waldschönheit: Die gelbe Nektartankstelle für seltene Bläulinge.
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Diese Platterbse ist eine wertvolle Nektarquelle für spezialisierte Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten fliegen insbesondere der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) sowie Bläulinge wie Polyommatus fulgens und Polyommatus humedasae die gelben Blüten an. Als Hülsenfrüchtler dient sie zudem verschiedenen Raupen als Kinderstube. Die Samen reifen in kleinen Hülsen heran und bieten im Spätsommer Nahrung für die Tierwelt. Durch die Bindung von Luftstickstoff über Knöllchenbakterien an den Wurzeln verbessert sie zudem nachhaltig die Bodenqualität in deinem Garten, was umliegenden Pflanzen zugutekommt.
Bitte beachte, dass die Gelbe Platterbse als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie bei vielen Hülsenfrüchtlern sind die Samen und Pflanzenteile nicht zum Verzehr geeignet und können bei Kindern oder Haustieren Unverträglichkeiten auslösen. Ein Standort im hinteren Beetbereich ist daher empfehlenswert.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.363 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort im Halbschatten oder in der Sonne (Lichtzahl 7), idealerweise unter lichten Gehölzen.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht, Feuchtezahl 6) sein und darf im Sommer nicht komplett austrocknen.
Achte auf kalkhaltige, basische Erde (Reaktionszahl 8) – bei saurem Boden kannst du mit etwas Kalk nachhelfen.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit moderatem Nährstoffbedarf) benötigt sie einen normalen Gartenboden ohne Starkdünger.
Pflanzzeit: Idealerweise im Frühling von März bis Mai oder im Herbst, solange der Boden offen ist.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 30 bis 40 cm ein, damit sich die Horste gut entwickeln können.
Schneide die vertrockneten Stängel erst im Spätwinter zurück, um Insekten einen Rückzugsort zu bieten.
Gute Partnerin: Die Nesselblättrige Glockenblume (Campanula trachelium) – sie teilt die Vorliebe für halbschattige Waldränder und blüht zeitgleich in kontrastreichem Violett.
Die Gelbe Platterbse gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Mitteleuropa indigen (einheimisch). Man findet sie in der Natur vor allem an Waldrändern oder in lichten Laubwäldern auf frischen, kalkhaltigen Böden. Im Gegensatz zu vielen ihrer Verwandten besitzt sie keine Ranken, sondern wächst als aufrechte, krautige Pflanze (nicht verholzend). Ihre Blätter sind paarig gefiedert – das heißt, mehrere kleine Einzelblätter sitzen sich an einer Blattspindel gegenüber. Da sie eine AM-Mykorrhiza (eine Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen) eingeht, ist sie besonders widerstandsfähig.
3 Videos zu Gelbe Platterbse



3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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