Bild folgtKI-generierte IllustrationLemna minuta
Auch bekannt als: Kleinste Wasserlinse
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
Unverwechselbar ist die Zierliche Wasserlinse (Lemna minuta) durch ihre winzigen, eiförmigen Blättchen, die mit einer Fläche von nur 2,44 Quadratmillimetern fast zierlich auf der Wasseroberfläche treiben. Als Neophyt (Pflanzenart, die nach 1492 eingeführt wurde) ist sie in unseren Breiten problematisch, da sie als invasiv eingestuft wird und heimische Arten verdrängen kann. Da keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, ist ihr ökologischer Wert für Insekten im Vergleich zu heimischen Wasserpflanzen eher gering. Du solltest in deinem Garten genau darauf achten, ob sie andere Pflanzen überwuchert. Ein bewusster Umgang mit dieser Art schützt die Vielfalt in deinem Teich.
Kleine Blätter, enorme Dynamik: Die Zierliche Wasserlinse im Blick behalten.
Die Zierliche Wasserlinse ist als nicht kindersicher eingestuft. Da sie als invasive Art gilt, sollte sie keinesfalls in die freie Natur oder öffentliche Gewässer ausgebracht werden. Bei Hautkontakt sind keine Vergiftungen bekannt, dennoch ist im Umgang mit Teichpflanzen allgemeine Hygiene ratsam.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.004 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Zierliche Wasserlinse gehört zur Familie der Aronstabgewächse (Araceae) und stammt ursprünglich aus Amerika. In Deutschland, Österreich und der Schweiz besiedelt sie als krautige Pflanze vor allem stehende, mäßig warme Gewässer. Ihr natürlicher Lebensraum sind nährstoffreiche Stillgewässer, in denen sie flach auf der Oberfläche schwimmt und keine Wuchshöhe im klassischen Sinne entwickelt. Morphologisch ist sie von anderen Wasserlinsen durch ihre geringe Größe und die meist nur einzelne Wurzel pro Glied unterscheidbar.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →