Bild folgtKI-generierte IllustrationLepidium densiflorum
Auch bekannt als: Lepidium densiflorum
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dokumentiert
Typisch für die Dichtblütige Kresse (Lepidium densiflorum) sind ihre namensgebenden, sehr dicht gedrängten Blütenstände an den Triebspitzen, die der Pflanze ein kompaktes Aussehen verleihen. In deinem Garten übernimmt dieser wärmeliebende Neophyt (eine Pflanze, die nach 1492 eingewandert ist) eine wichtige ökologische Rolle als Futterquelle. Besonders der Kleine Kohlweißling (Pieris rapae) und Honigbienen steuern die unscheinbaren Blüten regelmäßig an. Da sie mit nur 0,28 m Wuchshöhe recht klein bleibt, findet sie selbst in schmalen Pflasterritzen oder am Wegrand Platz. Du förderst mit ihr die Vielfalt dort, wo es anderen Pflanzen oft zu trocken oder zu heiß ist. Schau doch mal genau hin, ob du die winzigen Falter an den Blüten entdeckst.
Kompakter Nektarspender: Die Dichtblütige Kresse ernährt Falter auf nur 0,28 m.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Dichtblütige Kresse eine wichtige Anlaufstelle für den Kleinen Kohlweißling (Pieris rapae), der die Pflanze als Nektarquelle nutzt. Auch Honigbienen gehören zu den regelmäßigen Besuchern der kompakten Blütenstände. Da die Samen (Diasporen) mit nur 0,3393 mg extrem leicht sind, nutzt die Pflanze den Wind zur Fernausbreitung und besiedelt so ökologische Nischen in trockenen Gartenbereichen. Für Raupen bietet sie als Kreuzblütler eine potenzielle Nahrungsgrundlage, was die Falterdichte in deinem Umfeld direkt unterstützt. Im Winter dienen die stehengelassenen Fruchtstände zudem als kleiner Samenvorrat für bodennah suchende Vögel.
Die Dichtblütige Kresse ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Da sie wie viele Kreuzblütler Senföle enthält, die bei empfindlichen Menschen Haut- oder Schleimhautreizungen auslösen können, solltest du sie eher in Gartenbereichen pflanzen, die nicht als primäre Spielflächen für Kleinkinder dienen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.281 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 8), ideal sind mindestens 6 Stunden direkte Sonne pro Tag.
Boden: Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ist ideal, solange er kalkhaltig oder basisch (pH-Wert über 7) ist.
Wasserbedarf: Halte den Boden mäßig feucht bis trocken; die Pflanze ist wärmeliebend und kommt mit Hitze gut zurecht.
Wuchshöhe: Plane genau 0.28 m Platz in der Höhe ein, damit sie nicht von größeren Nachbarn bedrängt wird.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühjahr (April bis Mai) oder im Herbst in die Erde.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, lass die Pflanze nach der Blüte für die Selbstaussaat stehen.
Vermehrung: Die leichten Samen (Diasporen) verbreiten sich von selbst durch den Wind im Garten.
Pflanzpartner: Die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) ist eine hervorragende Nachbarin, da sie ebenfalls kalkhaltige, sonnige Standorte liebt.
Die Dichtblütige Kresse gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und stammt ursprünglich aus Nordamerika, ist aber mittlerweile in Deutschland, Österreich und der Schweiz fest etabliert. Sie besiedelt bevorzugt Ruderalstandorte (vom Menschen geprägte Schutt- oder Brachflächen) sowie trockene, sonnige Standorte mit kalkhaltigem Boden. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre schmalen, teils fiederspaltigen Blätter und die winzigen, oft kronblattlosen Blüten aus, die in traubigen Blütenständen angeordnet sind. Mit einer festen Wuchshöhe von 0,28 m ist sie eine typische krautige Pflanze der offenen Landschaft.
2 Videos zu Dichtblütige Kresse


•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →