Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Formicidae
heimisch Deutschland
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Diese zierliche Ameise (Leptothorax unifasciatus (Latreille, 1798)) erkennst Du an ihrer gelblich-braunen Färbung und dem charakteristischen dunklen Band auf dem Hinterleib, während sie sich meist bedächtig über Oberflächen bewegt. In Deinem Garten führt sie ein unauffälliges Leben und besiedelt bevorzugt kleine Hohlräume wie hohle Pflanzenstängel, abgefallene Zweige oder schmale Spalten in Steinmauern. Die Völker dieser Art sind außergewöhnlich klein und bestehen oft aus weniger als hundert Individuen, was sie zu sehr friedlichen Mitbewohnern macht. Als Allesfresser suchen die Arbeiterinnen systematisch nach kleinen Insekten oder sammeln den zuckerhaltigen Honigtau von Blattläusen. Eine wichtige ökologische Rolle nehmen sie bei der Verbreitung von Pflanzensamen ein, was in der Fachwelt als Myrmekochorie (Samenverbreitung durch Ameisen) bezeichnet wird. Zudem tragen sie durch ihre Grabtätigkeit in kleinstem Maßstab zur Bodenbelüftung (Verbesserung der Bodenstruktur durch feinste Gänge) bei. Du kannst diese nützlichen Tiere unterstützen, indem Du im Garten etwas Totholz oder markhaltige Stängel nicht voreilig entfernst. Sie sind ein wertvoller Teil der Artenvielfalt und stören weder auf der Terrasse noch im Haus.
Diese Ameisenart ist für Menschen und Haustiere vollkommen harmlos, da sie weder sticht noch spürbar beißt. Sie gilt als nützlicher Bestandteil des Gartenökosystems und tritt niemals als Vorratsschädling in Gebäuden auf.
Die Art (Leptothorax unifasciatus (Latreille, 1798)) gehört zur Familie der Ameisen (Formicidae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Diese Ameisen bevorzugen warme Standorte und sind durch ihre monogyne Lebensweise (nur eine Königin pro Nest) gekennzeichnet. Mit einer Körperlänge von lediglich zwei bis drei Millimetern gehören sie zu den kleinsten heimischen Ameisenarten. Sie besiedeln vorrangig offene Habitate und lichte Waldränder im gesamten mittel- und südeuropäischen Raum.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Occurrence data via GBIF Backbone Taxonomy
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