
Levisticum officinale
Auch bekannt als: Liebstock, Liebstöckel, Lusstock, Luststock, Maggikraut
Schon von weitem fällt Liebstöckel (Levisticum officinale) durch seine stattliche Statur von genau 1,37 m und die großen, glänzenden Fiederblätter auf. In deinem Garten übernimmt die Pflanze eine wichtige strukturbildende Rolle und bietet mit einer Blattfläche von 67588,0 mm² wertvollen Lebensraum sowie Schatten für bodennah lebende Tiere. Die leichten Samen ermöglichen eine natürliche Windausbreitung über weite Strecken. Als krautige, nicht verholzende Pflanze zieht sie sich im Winter vollständig zurück, um im Frühjahr kraftvoll neu auszutreiben. Wenn du eine robuste Art suchst, die sowohl ökologischen Nutzen als auch kulinarischen Mehrwert bietet, machst du mit ihm alles richtig.
Stattliche 1,37 m Naturkraft: Ein strukturstarkes Wunder für deinen Garten.
Mit einer Blattfläche von 67588,0 mm² produziert der Liebstöckel eine beachtliche Menge an Biomasse, die als Schutzraum für Kleinstlebewesen dient. Die Pflanze erreicht eine präzise Wuchshöhe von 1,37 m und bietet damit im Hochsommer wichtige vertikale Strukturen im Staudenbeet. Nach aktuellen Daten erfolgt die Blüte in den Monaten Juli und August, was eine wichtige Nahrungsquelle in der Hochsommerphase darstellt. Die Samen sind mit einem Gewicht von nur 1,6673 mg sehr leicht, was eine Diasporenausbreitung (Ausbreitung der Samen) durch den Wind begünstigt. Da keine spezifischen Artbeziehungen in der Datenbank vorliegen, ist der Wert vor allem in der Strukturgebung und der leichten Zugänglichkeit der Doldenblüten für verschiedene Insektengruppen zu sehen.
Die gesamte Pflanze ist leicht giftig und enthält Furanocumarine. Bei Hautkontakt in Verbindung mit Sonnenlicht kann es zu einer Phytophotodermatose (Hautentzündung durch Lichtempfindlichkeit) kommen. Trage bei der Pflege sicherheitshalber Handschuhe. Im Notfall kontaktiere den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.373 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Nutze das Frühjahr von April bis Mai, um junge Pflanzen im Garten anzusiedeln.
Standort: Wähle einen Platz mit tiefgründigem Boden, damit sich das Rhizom (der Wurzelstock) gut ausbreiten kann.
Platzbedarf: Plane genau 1,37 m Wuchshöhe ein, da die Pflanze im Sommer recht dominant wird.
Boden: Der Boden sollte nährstoffreich und gleichmäßig feucht sein, um die große Blattfläche von 67588,0 mm² zu versorgen.
Licht: Ein sonniger bis halbschattiger Platz ist ideal für eine gesunde Entwicklung.
Vermehrung: Die leichten Samen (1,6673 mg) kannst du nach der Reife im Spätsommer direkt vor Ort aussäen.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der Blüte im August fördert den Neuaustrieb frischer Blätter.
Winterschutz: Die Pflanze ist winterhart und benötigt keinen Frostschutz, da sie in der Erde überdauert.
Gute Partnerin: Die Wilde Möhre (Daucus carota) – sie ist ebenfalls ein heimischer Doldenblütler, hat ähnliche Ansprüche und ergänzt das Buffet für Insekten hervorragend.
Der Liebstöckel (Levisticum officinale) gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist die einzige Art in seiner Gattung. Er ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die jedes Jahr aus einem kräftigen Rhizom (einem unterirdisch wachsenden Erdspross) austreibt. In Mitteleuropa ist er als alte Kulturpflanze weit verbreitet und besiedelt bevorzugt nährstoffreiche, frische Standorte. Typisch ist der hohle, gefurchte Stängel, der die charakteristischen Doppeldolden (Blütenstände, bei denen die Stiele strahlenförmig von einem Punkt ausgehen) trägt.
2 Videos zu Liebstöckel
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_51701952
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