Bild folgtKI-generierte IllustrationLibellula fulva Müller, 1764
Auch bekannt als: Libellule Fauve
heimisch Deutschland
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Der Spitzenfleck (Libellula fulva) ist eine mittelgroße Segellibelle, die Du an den charakteristischen dunklen Flecken an den Flügelspitzen sowie den schwarzen Dreiecken an der Flügelbasis erkennst. Während die Männchen im Alter eine bläuliche Bereifung (eine pudrige Wachsschicht) auf dem Hinterleib entwickeln, weisen Weibchen und Jungtiere eine intensiv orange-braune Färbung auf. In Deinem Garten hält sich dieser geschickte Flieger meist in der Nähe von Gewässern auf, da dort sein Lebenszyklus beginnt. Als reiner Fleischfresser jagt er andere Insekten direkt in der Luft und nutzt dabei seine außergewöhnliche Wendigkeit. Die Larven leben verborgen am Gewässergrund und benötigen mehrere Jahre für ihre Entwicklung im Wasser. Wenn die Zeit reif ist, klettern sie an senkrechten Strukturen aus dem Wasser, um sich dort aus ihrer Larvenhülle zu befreien. Da diese Art keine Bindung an spezifische Pflanzen hat, nutzt sie eine Vielzahl von Ansitzmöglichkeiten zur Jagd. Du kannst den Spitzenfleck unterstützen, indem Du einen naturnahen Gartenteich ohne Fischbesatz anlegst. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel sorgt zudem dafür, dass das Tier ausreichend Nahrung findet. Beobachte ihn am besten an sonnigen Vormittagen, wenn er auf markanten Halmen nach Beute Ausschau hält.
Der Spitzenfleck ist für den Menschen vollkommen harmlos, da er weder stechen noch beissen kann. Die Art ist nach der Bundesartenschutzverordnung geschützt und gilt als wertvoller Nützling, der die Population von Mücken in Deinem Garten auf natürliche Weise reguliert.
Der Spitzenfleck (Libellula fulva) ist ein Vertreter der Segellibellen (Libellulidae) und in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Mit einer Körperlänge von etwa 45 Millimetern gehört er zu den mittelgroßen Libellenarten Mitteleuropas. Die Art besiedelt bevorzugt stehende oder langsam fließende Gewässer mit reichem Uferbewuchs. Als hemimetaboles Insekt (Insekt ohne Puppenstadium) vollzieht er die Entwicklung vom Ei über die Larve direkt zum geflügelten Tier.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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