Bild folgtKI-generierte IllustrationLibellula longialata (Germar, 1839)
Germar, 1839
Dieses Fluginsekt (Libellula longialata) erkennt man am ehesten an seinen markanten, weit ausladenden Fluegeln. Als Vertreterin der Libellen ist sie eine geschickte Jaegerin, die ihre Beute meist direkt aus der Luft faengt. In unseren Gaerten patrouilliert sie oft entlang von Grenzstrukturen (Uebergaenge zwischen verschiedenen Lebensraeumen), um kleinere Insekten zu erbeuten. Da sie zur Gruppe der räuberischen Insekten gehört, reguliert sie Bestände von Muecken auf natuerliche Weise. Ihre Larvenzeit verbringt sie verborgen im Wasser, was einen naturnahen Gartenteich zur idealen Kinderstube macht. Du kannst dieses Tier unterstuetzen, indem du Wasserflaechen mit flachen Uferzonen gestaltest. Eine abwechslungsreiche Umgebung mit verschiedenen Sitzwarten (erhoehte Aussichtspunkte fuer die Jagd) bietet ihr perfekte Bedingungen. Achte darauf, das Wasser sauber und frei von chemischen Zusaetzen zu halten. So foerderst du ein stabiles Oekosystem, in dem sich diese Libelle wohlfuehlt. Ein strukturreicher Garten mit dichter Vegetation am Wasser dient ihr zudem als Schutzraum. Die Larven leben raeuberisch am Gewaessergrund, bis sie bereit fuer die Verwandlung sind.
Dieses Tier ist fuer den Menschen voellig harmlos und besitzt keinen Stachel. Es verhaelt sich friedlich und ist aufgrund seiner Lebensweise als nuetzlicher Insektenjaeger im Garten willkommen. Wie alle Libellenarten unterliegt sie einem allgemeinen Schutz und sollte nicht gestoert werden.
Diese Art gehört zur Familie der Cymatophlebiidae innerhalb der Ordnung der Libellen. Sie ist in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz heimisch und besiedelt dort geeignete Lebensraeume in der Naehe von Gewaessern. Als Fluginsekt zeigt sie die fuer ihre Gattung (Cymatophlebia; eine Gruppe nah verwandter Arten) typische Spezialisierung auf die Jagd von Kleininsekten im Flug. Die wissenschaftliche Einordnung erfolgt unter dem Namen (Libellula longialata).
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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