Bild folgtKI-generierte IllustrationLimnanthes douglasii
Auch bekannt als: Spiegelei-Blume, Spiegeleierblume, Douglas-Sumpfblume
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
8
Arten
interagieren
8
Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind bei der Douglas-Sumpfblume (Limnanthes douglasii) vor allem die charmanten Blüten, die mit ihrer gelben Mitte und dem weißen Rand an kleine Spiegeleier erinnern. Als krautige Pflanze (ein weichstängeliges Gewächs) bereichert sie deinen Garten im Juni mit einer fröhlichen Optik und dient in dieser Zeit als wichtige Nektarquelle. Da sie laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird, solltest du sie eher in Beeten platzieren, die nicht direkt als Spielfläche dienen. Wer eine unkomplizierte Art sucht, die durch ihre Selbstaussaat dynamisch durch den Garten wandert, wird an dieser Sumpfblume viel Freude haben. Hast du schon einen passenden, feuchten Platz für dieses kleine Farbwunder reserviert?
Spiegelei-Optik im Beet: Die Sumpfblume liefert wertvollen Juni-Nektar.
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Nach aktuellen Daten bietet die Douglas-Sumpfblume im Juni ein konzentriertes Nektarangebot für fliegende Gartenbesucher. Obwohl sie keine heimische Wildpflanze ist, füllt sie mit ihrer Blütezeit eine wichtige Lücke im Frühsommer. Da die Pflanze nicht verholzt, bietet ihr dichter, breitblättriger Wuchs am Boden Schutz für verschiedene wirbellose Kleintiere. Das geringe Gewicht ihrer Diasporen (Samen) von etwa 3,4 Milligramm ermöglicht eine effektive Windausbreitung, wodurch sie auch entlegene Nischen im Garten besiedeln kann. So trägt sie zur strukturellen Vielfalt und zum Nahrungsangebot in feuchten Gartenbereichen bei.
Bitte beachte, dass die Douglas-Sumpfblume als nicht kindersicher eingestuft ist und nicht verzehrt werden darf. Falls Kinder im Garten spielen, solltest du sie vorsorglich außerhalb deren direkter Reichweite pflanzen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240. Für Haustiere sollte die Pflanze ebenfalls unzugänglich sein.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.5 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Sonnenanbeter: Wähle einen vollsonnigen Standort für eine optimale Blütenentwicklung.
Feuchtigkeit: Sorge für einen stets feuchten Boden, da die Pflanze Trockenheit kaum verträgt.
Pflanzzeit im Frühling: Säe die Samen direkt von März bis Mai ins Freiland aus.
Bodenbeschaffenheit: Ein humusreicher Boden, der Wasser gut speichern kann, ist ideal.
Pflanzabstand: Halte etwa 15 bis 20 Zentimeter Abstand zwischen den Pflanzen ein.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht nötig; lass die Pflanze nach der Blüte für die Selbstaussaat einfach stehen.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet ihre leichten Samen (Diasporen) selbstständig im Garten.
Pflanzpartner: Eine gute Nachbarin ist der Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) – beide teilen die Vorliebe für feuchte Füße und ergänzen sich im Frühsommer prächtig.
Die Douglas-Sumpfblume (Limnanthes douglasii) gehört zur Familie der Sumpfblumengewächse (Limnanthaceae) innerhalb der Ordnung der Kreuzblütlerartigen (Brassicales). Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, findet man sie in Mitteleuropa häufig als einjährige Zierpflanze in naturnahen Gärten. Sie wächst rein krautig, was bedeutet, dass sie nicht verholzt und im Winter oberirdisch vollständig vergeht. Eine morphologische Besonderheit ist das sehr geringe Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von etwa 3,4 Milligramm, welches die Fernausbreitung der breitblättrigen Pflanze durch Wind begünstigt.
8 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →