Bild folgtKI-generierte IllustrationLinaria coutinhoi
An ihren charakteristisch gespornten Blüten und dem schlanken, aufrechten Wuchs lässt sich Linaria coutinhoi sofort erkennen. Diese Pflanze ist eine wahre Überlebenskünstlerin für Standorte, an denen die meisten anderen Gewächse längst aufgeben würden. In deinem Garten übernimmt sie eine wichtige Rolle als Spezialistin für Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und fördert so die ökologische Vielfalt in extremen Nischen. Da sie perfekt an Hitze angepasst ist, bereichert sie deinen Außenbereich ohne großen Pflegeaufwand. Wenn du eine Schwäche für die kargen Schönheiten unserer heimischen Flora hast, ist sie genau die richtige Wahl für dich. Probiere es einfach aus und schaffe einen wertvollen Lebensraum auf magerem Boden.
Hitzefeste Spezialistin: Die robuste Schönheit für sonnige Magerstandorte.
Als Spezialistin für Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) trägt Linaria coutinhoi entscheidend zur biologischen Vielfalt bei. Sie besiedelt Standorte, die für die allgemeine Flora oft zu extrem sind, und erhält damit spezialisierte Lebensräume. Auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, bietet die Gattung der Leinkräuter strukturreiche Blüten für die Insektenwelt. Die Samenreife im Spätsommer liefert eine natürliche Futterquelle für Vögel in der kargen Jahreszeit. Durch die Pflanzung in deinem Garten stärkst du die Bestände einer heimischen Wildpflanze, die durch die zunehmende Überdüngung der Landschaft immer seltener wird. Sie ist ein wichtiger Baustein für ein funktionierendes, regionales Ökosystem auf mageren Standorten.
Bitte beachte, dass Linaria coutinhoi als nicht kindersicher eingestuft wird. In einem Garten, in dem kleine Kinder oder Haustiere spielen, solltest du die Pflanze außerhalb der direkten Reichweite platzieren. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit dieser Wildpflanze ist wichtig, um jegliche Risiken durch versehentlichen Verzehr zu vermeiden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Licht (Wert 9): Wähle den sonnigsten Platz im Garten, idealerweise eine vollsonnige Fläche mit Südausrichtung ohne Schattenwurf.
Feuchtigkeit (Wert 2): Der Boden muss trocken sein. Gießen ist nur in extremen Dürreperioden während der Anwachsphase nötig.
Nährstoffe (Wert 2): Setze die Pflanze in mageres Substrat. Vermeide Düngergaben konsequent, um den kompakten Wuchs zu fördern.
Temperatur (Wert 9): Ein wärmebegünstigter Standort, etwa vor einer wärmespeichernden Steinmauer, ist ideal.
Bodenreaktion (Wert 4): Bevorzuge neutrale bis schwach sauere Bodenverhältnisse.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden frostfrei ist.
Pflege: Lass die verblühten Triebe über den Winter stehen, um eine natürliche Selbstaussaat zu ermöglichen.
Pflanzpartner: Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella) — es hat identische Ansprüche an Trockenheit und magere Böden und ergänzt das Leinkraut ökologisch perfekt.
Linaria coutinhoi gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) und ist in Deutschland heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst vor allem Xerothermrasen (warme, trockene Wiesen auf nährstoffarmem Boden), was sie zu einer klassischen Zeigerpflanze für magere Standorte macht. Morphologisch zeichnet sie sich durch traubige Blütenstände aus, deren Einzelblüten den für Leinkräuter typischen Sporn tragen. Die Pflanze ist an hohe Lichtintensität und sommerliche Hitzeperioden hervorragend angepasst. Durch ihre Spezialisierung besetzt sie ökologische Nischen, in denen konkurrenzstärkere Arten aufgrund des Nährstoffmangels nicht gedeihen können.
1 Video zu Linaria coutinhoi
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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