Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Crabronidae
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Die Weißlippige Grabwespe (Lindenius albilabris) erkennst du an ihrem kompakten, schwarzen Körper und dem auffällig hellen Kopfschild, das wie eine weiße Lippe leuchtet. Dieses kleine Insekt führt eine solitäre (einzeln lebende) Lebensweise, was bedeutet, dass jedes Weibchen sein eigenes Nest im Erdboden anlegt, ohne einen Staat zu bilden. In deinem Garten bevorzugt sie sonnige, sandige Stellen, um ihre Gänge zu graben und dort die Brutkammern für ihre Nachkommen vorzubereiten. Als geschickte Jägerin fängt sie Beutetiere, um ihre Larven während deren Entwicklung mit ausreichend Nahrung zu versorgen. Zur eigenen Stärkung besucht sie gezielt Blüten wie den Rainfarn (Tanacetum vulgare), die Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense) oder die Hügel-Schafgarbe (Achillea millefolium var. collina). Auch der Kleinköpfige Pippau (Crepis nicaeensis) und die Gras-Sternmiere (Stellaria graminea) dienen ihr als wichtige Energiequellen. Als Gärtner unterstützt du diese nützliche Art am besten, indem du offene Bodenstellen zulässt und heimische Wildkräuter wie die Acker-Hundskamille (Anthemis arvensis) oder den Grünen Pippau (Crepis capillaris) stehen lässt. Sie ist ein friedfertiger Gartenbewohner und ein faszinierendes Beispiel für die Vielfalt unserer heimischen Insektenwelt.
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Diese Grabwespe ist für Menschen vollkommen harmlos und verhält sich nicht aggressiv. Da sie keinen Staat verteidigen muss, setzt sie ihren Stachel nicht gegen Gärtner ein. Sie gilt als nützlicher Bestandteil der Insektenfauna und trägt zur natürlichen Regulation im Garten bei.
Die Art gehört zur Familie der Grabwespen (Crabronidae) innerhalb der Gattung Lindenius. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Als bodennistende Art erreicht sie eine geringe Körpergröße und zeigt eine spezialisierte Lebensweise in offenen Lebensräumen. Die adulten (erwachsenen) Tiere sind von Juni bis August aktiv und nutzen verschiedene Korb- und Kreuzblütler als Nahrungsquelle.
10 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →