Bild folgtKI-generierte IllustrationLinum austriacum
Auch bekannt als: Österreich-Lein
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer den Österreichischen Lein einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die zarten, himmelblauen Schalenblüten schweben förmlich an den feinen, bis zu 0,31 Meter hohen Stängeln. Diese Art ist für deinen Naturgarten besonders wertvoll, da sie spezialisierte Standorte wie Trockenrasen (warme, baumlose Wiesen auf trockenem Boden) bereichert. Durch seine Vorliebe für magere Verhältnisse hilft er dir, Vielfalt an Stellen zu schaffen, wo andere Pflanzen längst aufgeben. Er fügt sich wunderbar in Steingärten oder sonnige Böschungen ein. Hast du schon ein vollsonniges Plätzchen für diesen filigranen Überlebenskünstler reserviert?
Himmelblaues Blütenwunder: 0,31 Meter Eleganz für kalkreiche Sonnenplätze.
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Der Österreichische Lein spielt eine wichtige Rolle in der Vernetzung von Magerstandorten. Mit seiner Blütezeit von Mai bis Juli schließt er eine wichtige Lücke im Nahrungsangebot für Blütenbesucher in sonnigen Lebensräumen. Besonders bemerkenswert ist seine Strategie zur Ausbreitung: Die Samen sind mit nur 1,3088 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. So kann die Pflanze auch isolierte trockene Standorte neu besiedeln. Als heimischer Neophyt in manchen Regionen bereichert er die Artenvielfalt auf basenreichen Böden, ohne die bestehende Flora zu verdrängen.
Beim Gärtnern mit dem Österreichischen Lein ist zu beachten, dass die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine akuten Vergiftungsfälle im privaten Gartenfokus stehen, sollten Kleinkinder beim Entdecken des Gartens beaufsichtigt werden. In Haushalten mit Haustieren ist ebenfalls eine gewisse Vorsicht ratsam.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.308 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Ellenberg Licht 8), an dem die Pflanze mindestens sechs bis acht Stunden direkte Sonne erhält.
Boden: Der Untergrund sollte trocken (Ellenberg Feuchte 3) und sehr nährstoffarm sein (Ellenberg Nährstoffe 2).
Kalkbedarf: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden (Ellenberg Reaktion 8); bei Bedarf kannst du mit etwas Gartenkalk nachhelfen.
Pflanzzeit: Setze den Lein im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Einpflanzen: Halte einen Pflanzabstand von etwa 20 bis 25 Zentimetern ein, um den zierlichen Wuchs zu betonen.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte im Juli kann die Pflanze vital halten, ist aber an mageren Standorten kaum nötig.
Vermehrung: Die Pflanze sorgt durch Selbstaussaat für Nachkommen, da die leichten Samen weit getragen werden.
Gute Partnerin: Die Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) – sie teilt die Vorliebe für kalkreiche Trockenrasen und setzt einen tollen farblichen Kontrast.
Der Österreichische Lein (Linum austriacum) gehört zur Familie der Leingewächse (Linaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind vor allem Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und kalkhaltige Standorte. Als nicht verholzende, krautige Pflanze erreicht er eine präzise Wuchshöhe von 0,31 Metern. Die breitblättrige Art ist ein klassischer Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) und zeigt durch seine Ellenberg-Werte eine deutliche Bindung an lichtreiche, basenreiche Lebensräume an.
2 Arten interagieren mit dieser Pflanze
1 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →