Bild folgtKI-generierte IllustrationLasioglossum pauxillum (Schenck, 1853)
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Du erkennst die Acker-Schmalbiene an ihrer sehr geringen Körpergröße von nur etwa 5 bis 7 Millimetern und ihrem schlanken, dunkel-metallisch glänzenden Körper. Sie gehört zu den kleinsten Wildbienen in deinem Garten und fällt oft erst bei genauem Hinsehen auf den Blüten auf. Pro Jahr entwickelt diese Art meist zwei Generationen, wobei die Weibchen ihre Eier in selbst gegrabene Gänge im Erdboden ablegen. Im Frühling ab März besuchen die Weibchen zur ersten Stärkung bevorzugt die Blüten des Apfels (Malus domestica), während sie im Sommer an der Gewöhnlichen Möhre (Daucus carota), dem Klatsch-Mohn (Papaver rhoeas) oder der Gewöhnlichen Braunelle (Prunella vulgaris) zu finden sind. Die Larven ernähren sich in ihren Erdkammern von einem Pollenvorrat, den das Muttertier dort einträgt. Die begatteten Weibchen überwintern in Kältestarre (Zustand reduzierten Stoffwechsels) in geschützten Hohlräumen im Erdboden. Du kannst die Art aktiv fördern, indem du in deinem Garten offene Bodenstellen ohne Bewuchs belässt, da sie dort ihre Nester baut. Zudem hilft das Stehenlassen von Doldenblütlern wie dem Gewöhnlichen Bärenklau (Heracleum sphondylium) als wichtige Nahrungsquelle.
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Die Acker-Schmalbiene ist völlig harmlos und ein friedlicher Gartenbewohner, den du ohne Bedenken beobachten kannst. Ihr Stachel ist so winzig, dass er die menschliche Haut nicht durchdringen kann. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit stechlustigen Wespen, und die Art steht als heimische Wildbiene unter allgemeinem Naturschutz.
Die Acker-Schmalbiene (Lasioglossum pauxillum) ist ein Vertreter der Halictidae (Furchenbienen) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in ganz Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz, weit verbreitet und besiedelt bevorzugt offene Lebensräume sowie Gärten. Die Art lebt primitiv-eusozial (Zusammenleben mehrerer Weibchen mit beginnender Arbeitsteilung), was für Schmalbienen typisch ist. Für Laien ist sie durch ihre geringe Größe und den schlanken Hinterleib von den deutlich größeren Honigbienen oder Hummeln gut zu unterscheiden.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloRes_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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