Bild folgtKI-generierte IllustrationLinum hirsutum
Auch bekannt als: Linum hirsutum
Du erkennst den Zottigen Lein (Linum hirsutum) an seinen auffällig behaarten Stängeln und Blättern, die ihm ein weiches, fast silbriges Erscheinungsbild verleihen. In deinem Naturgarten ist diese seltene Wildpflanze besonders wertvoll, da sie auf trockene Standorte spezialisiert ist und so auch in heißen Sommern stabil bleibt. Mit seinen zarten Blüten setzt er im Hochsommer wichtige Akzente auf kargen Flächen, wenn viele andere Wiesenblumen bereits verblüht sind. Er ist eine ideale Wahl für Gartenbesitzer, die gezielt die Artenvielfalt auf schwierigen, sonnigen Plätzen fördern möchten. Trau dich ruhig an diesen Spezialisten heran – er ist eine Bereicherung für jedes ökologische Gartenkonzept.
Samtige Eleganz für Trockenkünstler: Der Zottige Lein trotzt der Sommerhitze.
Die Blütezeit des Zottigen Leins liegt ausschließlich im Juli. Damit bietet er in der oft kritischen Hochsommerphase eine wichtige Ressource für Bestäuber an, wenn das allgemeine Blütenangebot bereits knapper wird. Mit einem leichten Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur etwa 0,95 Milligramm setzt die Pflanze auf Fernausbreitung durch den Wind. Dies ermöglicht es der Art, neue geeignete Lebensräume in der Umgebung deines Gartens zu besiedeln. Da er nicht verholzt, fügt er sich flexibel in die Dynamik einer Magerwiese ein und unterstützt so das ökologische Gleichgewicht in Trockenbiotopen.
Bitte beachte, dass der Zottige Lein als nicht kindersicher eingestuft wird. Da die Pflanze für Haushalte mit kleinen Kindern oder Haustieren problematisch sein kann, solltest du sie mit Bedacht platzieren. Ein verantwortungsvoller Umgang an Standorten ohne direkten Zugriff durch Kinder ist ratsam.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Jul
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen, warmen Standort im Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiese).
Der Boden sollte nährstoffarm und sehr gut durchlässig sein; Staunässe muss unbedingt vermieden werden.
Pflanzzeit im Frühling: Von März bis Mai, sobald der Boden offen und bearbeitbar ist.
Pflanzzeit im Herbst: Von September bis November vor dem Einsetzen der ersten Bodenfröste.
Achte bei der Pflanzung auf einen Standort, der eine gute Luftzirkulation ermöglicht, damit die Behaarung nach Regen schnell trocknet.
Eine zusätzliche Düngung ist nicht notwendig, da die Pflanze perfekt an karge Verhältnisse angepasst ist.
Lass die verblühten Triebe über den Winter stehen, um die natürliche Vermehrung zu fördern.
Gute Partnerin: Die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) – sie hat identische Standortansprüche und ergänzt den Lein ökologisch hervorragend.
Der Zottige Lein (Linum hirsutum) gehört zur Familie der Leingewächse (Linaceae). Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) in Mitteleuropa, wo er als krautige Pflanze ohne Verholzung wächst. Im Gegensatz zu vielen anderen Lein-Arten besitzt er eine breitblättrige Belaubung, die zusammen mit dem Stängel dicht behaart ist. Diese morphologische Besonderheit dient der Pflanze als Schutz vor übermäßiger Verdunstung an ihren sonnenexponierten Standorten.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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