Bild folgtKI-generierte IllustrationLonicera caucasica
Auch bekannt als: Lonicera caucasica
Mit ihrem strauchigen Wuchs und den paarweise angeordneten Blättern fällt die Kaukasische Heckenkirsche (Lonicera caucasica) sofort auf. Als robuster Strauch bereichert sie Gehölzgruppen in deinem Garten und bietet wertvolle Struktur für die Tierwelt. Da sie zu den Geißblattgewächsen gehört, ist sie ein interessanter Vertreter für Liebhaber seltenerer Wildgehölze, die ökologische Vielfalt fördern möchten. Ihre Beeren dienen nach der Reife als Nahrung für Vögel, während die Blüten eine Anlaufstelle für verschiedene Bestäuber darstellen. Wenn du einen unkomplizierten, winterharten Strauch suchst, der mit einer moderaten Größe überzeugt, machst du mit dieser Wahl alles richtig.
Kompakter Kaukasus-Gast: Mit 1,17 m Höhe ideal für strukturreiche Kleingärten.
Die Kaukasische Heckenkirsche fungiert im Naturgarten vor allem als wichtiges Strukturelement und Nahrungsquelle. Ihre Blüten werden von verschiedenen Bestäubern aufgesucht, wobei vor allem langrüsselige Insekten wie Hummeln den Nektar in den Röhrenblüten erreichen. Die später erscheinenden Beeren werden von Vögeln gefressen, die so für die Verbreitung der Samen sorgen. Das Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 3,76 mg ermöglicht zudem eine effiziente Fernausbreitung durch Tiere oder Wind. Da der Strauch verholzt und dicht verzweigt wächst, bietet er zudem geschützte Rückzugsorte für Kleinsäuger. Mit ihrem Blattwerk trägt sie zur Erhöhung der Blattflächendiversität im Garten bei.
Die Kaukasische Heckenkirsche ist giftig und daher nicht als kindersicher einzustufen. Vor allem die Beeren und Blätter enthalten Saponine und das Alkaloid Xylostein, deren Einnahme zu Vergiftungserscheinungen führt. Bitte achte besonders auf Haustiere und Kinder im Garten. Im Falle einer versehentlichen Einnahme wende dich umgehend an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
1.17 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort im Halbschatten oder in der Sonne; zu hitzeanfällige Plätze sollten vermieden werden.
Der Boden sollte humos und gleichmäßig feucht sein, wobei Staunässe (Wasserstau im Boden) unbedingt zu vermeiden ist.
Pflanze den Strauch im Herbst (September bis November) oder im Frühjahr (März bis Mai), solange der Boden frostfrei ist.
Beachte bei der Planung die Endhöhe von exakt 1.17 m, was sie perfekt für kleinere Gartenbereiche macht.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 80 bis 100 cm zu benachbarten Gehölzen ein.
Ein Rückschnitt ist aufgrund des kompakten Wuchses selten nötig, kann aber im Spätwinter zur Verjüngung erfolgen.
Eine Düngung mit reifem Kompost im Frühjahr unterstützt die Vitalität des Strauches.
Gute Partnerin: Die Gemeine Akelei (Aquilegia vulgaris) – sie gedeiht unter ähnlichen Lichtverhältnissen und füllt den Bodenbereich unter dem Strauch ökologisch wertvoll aus.
Die Kaukasische Heckenkirsche gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) innerhalb der Ordnung der Kardenartigen. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die Gebirgsregionen des Kaukasus bis in die Türkei, wo sie bevorzugt in Bergwäldern und an Waldrändern wächst. Morphologisch zeichnet sie sich als sommergrüner, verholzter Strauch aus, der eine sehr kompakte Wuchsform beibehält. Typisch für die Gattung Lonicera sind die gegenständigen (sich am Zweig direkt gegenüberliegenden) Blätter und die oft paarweise verwachsenen Blütenstände, aus denen sich später die Früchte entwickeln.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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