Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Pallas, 1768
heimisch in Deutschland
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Lophopus crystallinus ist ein aquatisches Tier aus der Gruppe der Lophopodidae, das durch seine gallertartige, transparente Koloniebildung auffaellt. Diese Organismen siedeln sich bevorzugt auf festen Unterlagen in stehenden oder langsam fliessenden Gewaessern an. Als Filtrierer ernaehren sie sich von kleinsten Schwebeteilchen und Mikroorganismen, die sie mit ihrem Tentakelkranz aus dem Wasser filtern. Da sie auf eine gute Wasserqualitaet angewiesen sind, dienen sie als Indikatoren fuer ein intaktes oekologisches Gleichgewicht. In naturnahen Gartenteichen koennen sie vorkommen, sofern das Gewaesser nicht durch chemische Mittel belastet wird. Eine ausreichende Strukturvielfalt im Teich, etwa durch den Verzicht auf Pestizide, unterstuetzt die Lebensbedingungen fuer solche spezialisierten Wasserbewohner. Da die Art in Deutschland als datenunzureichend eingestuft ist, sind Beobachtungen dieser Tiere von besonderem wissenschaftlichem Interesse. Die Kolonien koennen bei guenstigen Bedingungen eine beachtliche Groesse erreichen und bilden dann auffaellige, geleeartige Strukturen unter der Wasseroberflaeche.
Die Aktivitaet dieser Tiere ist stark an die Wassertemperatur gebunden. In den warmen Monaten findet die Fortpflanzung statt, waehrend die Kolonien bei sinkenden Temperaturen in eine Ruhephase uebergehen.
Es handelt sich um ein harmloses, aquatisches Lebewesen, das weder sticht noch beisst. Da die Art in der Roten Liste fuer Deutschland als datenunzureichend gefuehrt wird, sollte sie in ihrem Lebensraum nicht gestoert werden.
Lophopus crystallinus gehoert zur Gruppe der Lophopodidae innerhalb der sonstigen Tiere. Die Art ist in Deutschland verbreitet, wobei ihre genaue Bestandsdichte aufgrund der Datenlage als unzureichend eingestuft wird. Sie lebt ausschliesslich aquatisch und bildet sessile, also ortsfeste, Kolonien aus.
•NaturkompassDB
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