Bild folgtKI-generierte IllustrationLopinga achine
Auch bekannt als: Gelbringfalter
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Typisch fuer die Bacchantin (Lopinga achine) ist ihr gaukelnder Flug in lichtschattigen Bereichen am Waldrand. Du erkennst diesen Schmetterling (Lepidoptera) an den markanten, hell umrandeten Augenflecken auf den Fluegeln. In deinem Garten ist dieser heimische Falter ein seltener Gast, der auf naturnahe Strukturen angewiesen ist. Die Raupen fressen an verschiedenen Suessgraesern wie der Wald-Zwenke und der Hunds-Quecke. Auch das Wiesen-Rispengras (Artengruppe) und der Ausdauernde Lolch dienen der Entwicklung der Larven. Unter einer Artengruppe versteht man dabei eine Zusammenfassung von mehreren, sehr aehnlich aussehenden Pflanzenarten. Zusaetzlich werden die Fieder-Zwenke (Artengruppe) und der Taumel-Lolch (Artengruppe) als Futterquellen genutzt. Die erwachsenen Falter besuchen zur Energiegewinnung Pflanzen wie das Rohr-Glanzgras oder das Einjaehrige Rispengras (Artengruppe). Du kannst die Art unterstuetzen, indem du Graeser in schattigen Gartenecken stehen laesst. Eine spaete Mahd schont die Futterquellen und Rueckzugsorte dieser Tiere. Ein strukturreicher Garten mit Uebergaengen zu Hecken bietet den idealen Lebensraum. Das Belassen von Wildgraesern ist eine einfache, aber effektive Massnahme fuer den lokalen Artenschutz.
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Fuer diese Art liegen in der aktuellen Datenbasis keine spezifischen monatlichen Ereignisse oder Aktivitaetsphasen vor.
Dieser Schmetterling ist fuer Menschen und Haustiere vollkommen harmlos und besitzt keine Abwehrmechanismen wie Gifte oder Stacheln. Die Bacchantin ist aufgrund schwindender Lebensraeume selten geworden und reagiert empfindlich auf intensive Bewirtschaftung. Eine Verwechslung mit anderen braunen Waldschmetterlingen ist fuer Laien moeglich, hat jedoch keine negativen Auswirkungen.
Die Bacchantin (Lopinga achine) gehoert zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Sie ist eine heimische Art, die in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz verbreitet ist. Ihr Lebensraum sind vorwiegend lichte Laubwaelder mit reichem Graswuchs. Die Gattung Pararge umfasst Arten, die sich auf halbschattige Waldstandorte spezialisiert haben. Ein wichtiges Merkmal fuer die Bestimmung ist die Reihe dunkler Augenflecken auf der Fluegelunterseite, die zur Tarnung im Spiel von Licht und Schatten beitragen.
7 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
300 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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