Bild folgtKI-generierte IllustrationLotus alpinus
Auch bekannt als: Lotus alpinus
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Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
Mit ihren leuchtend gelben Schmetterlingsblüten fällt der Alpen-Hornklee (Lotus alpinus) sofort auf, auch wenn er sich ganz dicht an den Boden schmiegt. Diese kleine Gebirgspflanze ist eine echte Spezialistin für kühle, sonnige Lagen und bringt alpines Flair in deinen Garten. Ökologisch ist sie besonders wertvoll, da sie gezielt seltene Schmetterlinge wie den Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) unterstützt. Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) ist sie die perfekte Wahl für magere Standorte, an denen andere Pflanzen aufgeben. Wenn du eine robuste, bodennahe Schönheit für deinen Steingarten suchst, machst du mit diesem Hornklee alles richtig.
Alpine Zwergin mit großer Wirkung: Die Tankstelle für seltene Hochgebirgsfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Alpen-Hornklee eine lebenswichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Falterarten. Besonders die Bläulinge Polyommatus fulgens und Polyommatus humedasae sowie der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) fliegen die gelben Blüten zwischen Juni und August gezielt an. Da die Samen mit etwa 1,3 mg sehr leicht sind, dient die Pflanze eher als Insektenmagnet denn als Vogelfutterquelle. Durch die Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (AM-Mykorrhiza) verbessert sie zudem die Bodenstruktur an kargen Standorten. Im Naturgarten schließt sie eine wichtige Nische für alpine Insektengemeinschaften.
Der Alpen-Hornklee wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb Vorsicht geboten ist, wenn kleine Kinder im Garten spielen. Es wird empfohlen, darauf zu achten, dass keine Pflanzenteile in den Mund gelangen. Im Zweifelsfall oder bei Verzehr kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.049 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 9), da die Pflanze mindestens 6 bis 8 Stunden direkte Sonne benötigt.
Boden: Der Untergrund muss mager sein (Schwachzehrer). Verbessere normale Gartenerde mit viel Sand oder feinem Kies, um Nährstoffe zu reduzieren.
Feuchtigkeit: Halte den Boden frisch (mäßig feucht), achte aber auf einen sehr guten Wasserabfluss, um Staunässe zu vermeiden.
Wuchshöhe: Die Pflanze erreicht eine Höhe von genau 0,05 m und bildet dichte, flache Teppiche.
Pflanzzeit: Setze den Klee im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die Pflanze von Natur aus sehr niedrig bleibt.
Vermehrung: Die leichten Samen werden durch den Wind verbreitet, eine gezielte Aussaat erfolgt am besten im zeitigen Frühjahr.
Pflanzpartner: Die Alpen-Grasnelke (Armeria alpina) ist eine ideale Nachbarin, da sie ähnliche Ansprüche an karge, sonnige Standorte stellt.
Der Alpen-Hornklee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in den Gebirgsregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind alpine Matten und Felsschuttfluren, die durch kühle Temperaturen und hohe Lichtintensität geprägt sind. Die Pflanze wächst rein krautig (nicht verholzend) und bleibt mit ihrer niederliegenden Wuchsform extrem kompakt. Ein besonderes Merkmal sind die Hülsenfrüchte, die bei Reife wie kleine Hörner abstehen, was der Gattung ihren deutschen Namen verliehen hat.
3 Videos zu Alpen-Hornklee



3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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