Bild folgtKI-generierte IllustrationLuronium natans
Auch bekannt als: Froschkraut, Schwimmlöffel
Du erkennst das Schwimmende Froschkraut (Luronium natans) an seinen zarten, dreizähligen weißen Blüten mit dem gelben Fleck in der Mitte und den flach auf dem Wasser aufliegenden Blättern. Diese seltene Wasserpflanze ist ein wertvoller Bestandteil für naturnahe Gartenteiche, da sie auf der Roten Liste mit der Stufe 2 als stark gefährdet geführt wird. Durch die Ansiedlung dieser indigenen (einheimischen) Art leistest du einen direkten Beitrag zum Erhalt der regionalen Artenvielfalt. Da sie sehr kompakt bleibt, eignet sie sich hervorragend für kleinere Wasserflächen. Wenn du einen nährstoffarmen Standort in der Sonne bietest, wird sie sich bei dir wohlfühlen.
Rote-Liste-Juwel: Schütze dieses seltene Froschkraut in deinem Garten.
Das Schwimmende Froschkraut (Luronium natans) übernimmt eine wichtige Funktion in sauberen, nährstoffarmen Gewässerökosystemen. Mit einer Blattfläche von 238,09 mm² bietet es Kleinstlebewesen an der Wasseroberfläche wichtigen Schutz und Lebensraum. Die Ausbreitung erfolgt über sehr leichte Samen, deren Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) nur 0,3695 mg beträgt, was eine weite Verteilung durch Wasserströmung oder Wind ermöglicht. Als Art der Roten Liste 2 ist sie ein Indikator für hohe Wasserqualität und ein wichtiges Element zur Vernetzung gefährdeter Biotope. In deinem Garten hilft sie dabei, ein stabiles ökologisches Gleichgewicht im Teich zu etablieren.
Das Schwimmende Froschkraut (Luronium natans) wird als nicht kindersicher eingestuft. Da es sich um eine Wasserpflanze für den Teichbereich handelt, sollte der Zugang für kleine Kinder grundsätzlich gesichert sein. Achte darauf, dass die Pflanze nicht verzehrt wird.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.077 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8), damit die Pflanze ausreichend Energie für die Blütenbildung von Juni bis August hat.
Platziere die Pflanze direkt in die Flachwasserzone oder in den dauerhaft nassen Sumpfbereich (Feuchtewert 11).
Verwende ein nährstoffarmes Substrat wie gewaschenen Sand oder Kies, da die Art ein Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) ist.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai, sobald das Wasser beginnt, sich zu erwärmen.
Achte auf einen sonnigen Platz mit mäßig warmen Temperaturen (Temperaturwert 6), um das Wachstum zu fördern.
Halte den Boden neutral bis schwach sauer (Reaktionswert 5), was durch den Verzicht auf kalkhaltigen Kies erreicht werden kann.
Da sie nicht verholzt, ist kein Rückschnitt im klassischen Sinne nötig; entferne lediglich abgestorbene Pflanzenteile im Spätherbst.
Gute Partnerin: Die Schwanenblume (Butomus umbellatus) – sie teilt die Vorliebe für sonnige Flachwasserbereiche und bietet einen schönen vertikalen Kontrast zur niedrigen Wuchsform des Froschkrauts.
Das Schwimmende Froschkraut (Luronium natans) gehört zur Familie der Froschlöffelgewächse (Alismataceae). Sein natürlicher Lebensraum umfasst nährstoffarme, meist neutrale bis schwach saure Stillgewässer oder langsam fließende Gräben. Eine morphologische Besonderheit ist die Heterophyllie (Ausbildung verschieden gestalteter Blätter): Die Pflanze bildet unter Wasser schmale, grasartige Blätter aus, während die an der Oberfläche treibenden Blätter breitblättrig und oval sind. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,08 m gehört sie zu den kleinsten Vertretern ihrer Gattung.
1 Video zu Schwimmendes Froschkraut
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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