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Luzula divulgata
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Auch bekannt als: Luzula divulgata
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt die Trockenwald-Hainsimse durch ihre lockeren, bräunlichen Blütenknäuel auf, die im Frühling über den grasartigen Blatthorsten schweben. Als heimischer Spezialist für trockene Schattenplätze ist sie ein wertvoller Baustein für Deinen Naturgarten, da sie Lebensraum für Schmetterlinge wie den Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) bietet. Auch das Braunauge (Lasiommata maera) profitiert von diesem unaufdringlichen Binsengewächs. Mit dieser Wahl förderst Du eine Art, die in Deutschland und Österreich indigen (ursprünglich heimisch) ist. Du machst hier alles richtig, wenn Du eine robuste Pflanze für schwierige, magere Standorte unter Bäumen suchst.
Heimische Schattenkünstlerin: Robustes Binsengewächs für seltene Falterarten.
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Diese Hainsimse ist eine wichtige Futterpflanze für spezialisierte Falter. Nach aktuellen Bestäubungsdaten fliegen Arten wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und das Braunauge (Lasiommata maera) die Blüten an. Da sie im April und Mai blüht, schließt sie eine wichtige Lücke im Nahrungsangebot des Frühjahrs. Die Samenstände dienen nach der Reife als kleine Energielieferanten für die Bodenfauna. Zudem bieten die dichten, grasartigen Horste im Winter Schutz für überwinternde Insekten. Als heimische Art ist sie perfekt in die regionalen Nahrungsketten integriert.
Die Trockenwald-Hainsimse wird als nicht kindersicher eingestuft. Es ist ratsam, darauf zu achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Doppelgängern besteht bei genauer Betrachtung der behaarten Blattränder kaum.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Apr – Mai
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Trockenwald-Hainsimse (Luzula divulgata) gehört zur Familie der Binsengewächse (Juncaceae). Sie ist in lichten Laubwäldern und an trockenen Waldrändern in Deutschland und Österreich verbreitet. Typisch für diese Art sind die flachen, grasähnlichen Blätter, die an den Rändern mit langen, weißen Haaren bewimpert sind. Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) besiedelt sie bevorzugt magere Böden. Sie geht eine AM-Mykorrhiza ein, eine nützliche Lebensgemeinschaft zwischen Wurzeln und Pilzen zur besseren Nährstoffaufnahme.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.