Bild folgtKI-generierte IllustrationLasiommata maera
274
Pflanzen
besucht
319
Interaktionen
dokumentiert
7
Wirtspflanzen
bekannt
Typisch für das Braunauge (Lasiommata maera) ist die namensgebende Färbung der Flügeloberseiten in warmen Brauntönen mit markanten Augenflecken. Als Schmetterling gehört dieses Insekt zur Ordnung der Lepidoptera (Schmetterlinge). Du begegnest dem Falter im Juli, wenn er aktiv nach Nahrung sucht. Er besucht dann bevorzugt Blüten wie den Gewöhnlichen Wasserdost (Eupatorium cannabinum) oder die Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis Artengruppe). Auch das Schmalblättrige Greiskraut (Senecio inaequidens) sowie die Alpische Skabiosen-Flockenblume (Centaurea alpina) dienen ihm als Nektarquellen (nährstoffreiche Blüten). Die Raupen hingegen haben andere Ansprüche und ernähren sich von verschiedenen Gräsern. Zu ihren Futterpflanzen zählen die Waldgerste (Hordelymus europaeus) und der Schaf-Schwingel (Festuca ovina Artengruppe). Auch die Mäuse-Gerste (Hordeum murinum) und das Einjährige Rispengras (Poa annua Artengruppe) sind lebensnotwendig für die Entwicklung der Tiere. In Deinem Garten kannst Du die Art fördern, indem Du wilde Ecken mit diesen Gräsern stehen lässt.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Das Braunauge ist ein harmloser Gartenbesucher, der weder sticht noch beißt. In vielen Regionen ist dieser heimische Falter aufgrund schwindender Lebensräume seltener geworden. Eine Verwechslung ist für Laien mit anderen braunen Edelfaltern (Nymphalidae) möglich, doch die Bindung an Gräser macht ihn wertvoll.
Das Braunauge gehört zur Ordnung der Lepidoptera (Schmetterlinge) und wird innerhalb der Familie der Nymphalidae (Edelfalter) der Gattung Pararge zugeordnet. Es ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in Belgien beheimatet. Die Art bevorzugt lichte Wälder und strukturreiche Saumstrukturen (Übergangsbereiche zwischen verschiedenen Lebensräumen), die sowohl Gräser für die Raupen als auch Nektarquellen für die Falter bieten. Charakteristisch sind die braun gefärbten Flügel mit den dunklen Augenflecken. Die Entwicklung vom Ei über die Raupe bis zum Falter ist eng an das Vorkommen spezifischer Süßgräser gebunden.
7 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
267 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →