Bild folgtKI-generierte IllustrationLuzula forsteri subsp. forsteri
Auch bekannt als: Luzula forsteri subsp. forsteri
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt Forsters Hainsimse durch ihren zarten, grasähnlichen Wuchs und die lockeren, bräunlichen Blütenstände auf. Dieses heimische Gras ist ein wertvoller Baustein für naturnahe Gärten, besonders an schattigen Plätzen unter Gehölzen. Es dient als wichtige Nahrungsquelle für Falter wie den Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) oder das Braunauge (Lasiommata maera). Im Gegensatz zu vielen gezüchteten Ziergräsern fügt es sich nahtlos in ökologische Nischen ein und fördert die lokale Artenvielfalt. Wenn du einen pflegeleichten Bodendecker suchst, der heimischen Insekten echte Vorteile bietet, machst du mit dieser Wahl alles richtig.
Kleiner Waldsaum-Held: 18 cm pure Natur für seltene Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren mehrere Schmetterlingsarten von Forsters Hainsimse. Sie dient als Nahrungsquelle und Lebensraum für den Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) sowie für das Braunauge (Lasiommata maera). Auch der Kanarische Waldportier (Pararge xiphioides) wird als Nutzer aufgeführt. Die Samen der Pflanze sind mit einem Gewicht von 1.1846 mg sehr leicht, was eine Fernausbreitung (Diasporengewicht für Windausbreitung) ermöglicht. Da die Pflanze nicht verholzt, bietet sie im Winter eine weiche Struktur für bodennah lebende Kleintiere. In deinem Garten förderst du damit gezielt die Vernetzung von Arten, die auf lichte Waldstrukturen angewiesen sind.
Bitte beachte, dass Forsters Hainsimse in den Datenbanken nicht als explizit kindersicher eingestuft ist. Auch wenn sie nicht als hochgiftig gilt, solltest du darauf achten, dass Kleinkinder keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unsicherheiten kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.176 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze Forsters Hainsimse im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange kein Bodenfrost herrscht.
Wähle einen Standort im Halbschatten oder Schatten, der dem Charakter eines lichten Laubwaldes entspricht.
Der Boden sollte locker und humos sein; eine Beigabe von etwas Laubmulch unterstützt das natürliche Wachstum.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 20 cm ein, damit sich die Horste bei ihrer Höhe von 0.18 m gut entwickeln können.
Gießen ist vor allem in der Anwachsphase wichtig, danach kommt die Pflanze mit der natürlichen Feuchtigkeit schattiger Plätze gut zurecht.
Ein Rückschnitt ist nicht notwendig; entferne lediglich im Frühjahr vorsichtig vertrocknete Halme.
Die Vermehrung erfolgt oft über die Selbstausaat der leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen).
Gute Partnerin: Die Wald-Anemone (Anemone nemorosa) – sie teilt die Vorliebe für den halbschattigen Waldrand-Standort.
Forsters Hainsimse (Luzula forsteri subsp. forsteri) gehört zur Familie der Binsengewächse (Juncaceae). In Deutschland ist sie indigen (ursprünglich heimisch) und besiedelt bevorzugt lichte Laubwälder und Waldränder. Mit einer Wuchshöhe von exakt 0.18 m bleibt sie kompakt und bildet horstige Strukturen. Die Blätter sind für ein Gras auffällig breitblättrig und nicht verholzt. Eine Besonderheit ist die Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (AM - Arbuskuläre Mykorrhiza), einer Form der Pilz-Wurzel-Gemeinschaft, die der Pflanze bei der Nährstoffaufnahme hilft.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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